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Trotz Hundehaarallergie einen Hund halten?

Mich hats früh erwischt und trotz Tierhaarallergie lebe ich jetzt schon seit 5 Jahren mit unserer reizenden Labradoodle-Hündin zusammen!
Nur ganz selten, wenn Imunsystem und Hormone verrückt spielen, merke ich meine Allergie noch bei unserem Labradoodle – wirklich selten. Grundsätzlich war ich aber auch in den letzten Jahren fast nie krank, der Hund hat meine Gesundheit also keinesfalls beeinträchtigt.

Wer wissen will, welch langen Weg ich hierbei gegangen bin, der liest doch gerne meinen Beitrag zur Allergiefreiheit.

Cora - 1 Jahr alt

Cora feiert ihren 1. Geburtstag

Gestern, den 28.08.2011 hatte neben Johann Wolfgang Goethe auch noch unsere kleine, bezaubernde Cora Geburtstag. Das Prachtexemplar ist nun ein Jahr alt geworden, was bedeutet, dass sie schon seit 10 Monaten in unserem Hause rumstreunert. 😛
Cora hat sich auf jeden Fall über die vielen Leckerlis am gestrigen Tage sehr gefreut.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute, meine liebe Cora.

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High Five – Wir sind ein Team

Nächsten Monat wird unser liebes Möppelchen schon ein Jahr alt. Wie schnell die Zeit doch an uns vorbei rast.
In diesen nun 9 Monaten, seit Coras Einzug, sind wir ein ziemlich gutes Team geworden. Nicht nur der Hund, auch wir haben viel gelernt und so ein Spaziergang sorgt doch immer wieder für einen freien Kopf. Am 28.08. hat halt nicht nur Goethe Geburtstag, sondern auch eine zauberhafte, kleine Persönlichkeit. Die ersten grauen Haare besitzt sie auch schon, Mischling halt. 😛
Das Kommando „High Five“ beherrscht sie übrigens tatsächlich, sowohl im sitzenden als auch im stehenden Zustand.
Also eigentlich wollte ich euch ja nur dieses extrem coole Bild zeigen und nebenbei Moppsis Geburtstag erwähnen … der Hund ist übrigens geschoren worden, wie so ein richtiger Pudel.

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Dem Hund eine Rolle beibringen

Da ich für meine Facharbeit einen praktischen Teil brauchte, habe ich mich kurzerhand für eine Rolle entschieden. Hier zeige ich euch, wie Cora und ich das Ganze angestellt haben.

Die Durchführung

  • 1. Zu Beginn des Versuchs wird der Hund mit dem Befehl „Platz“ zum hinlegen aufgefordert.
  • 2. Der Durchführende nimmt das Leckerli in die Hand und lässt den Hund gegebenenfalls daran schnuppern, damit dieser seine Aufmerksamkeit darauf richten kann.
  • 3. Danach wird die Schnauze durch die Hand zur rechten oder linken Bauchseite geführt, je nachdem welche Liegeposition der Hund eingenommen hat.
  • 4. Erst wenn sich die Schnauze in der Bauchgegend befindet, wird sie hoch in Richtung Rücken geleitet. Dieser Vorgang entspricht in etwa der Geste eines liegenden Hundes, der versucht, sich den Rücken zu lecken.
  • 5. Das Leckerli wird solange vor der Schnauze entlang zum Boden hin geführt, bis die Rolle korrekt absolviert wurde. Während der Hund in der Rollbewegung ist, muss das Hörzeichen deutlich und bestimmt erfolgen. In diesem Fall „Roll dich“.
  • 6. Daraufhin wird ihm das Leckerli gegeben und er wird für seine Leistung ausgiebig gelobt.
  • 7. Anschließend wird der beschriebene Ablauf mehrmals wiederholt.
  • Beobachtung
    Der auf das Leckerli fixierte Hund folgt der Hand bis zur Beendigung des Versuches. Kann der Hund aus seiner liegenden Situation heraus, das Leckerli nicht mehr erreichen, da es zu weit in Richtung Rücken geführt wurde, dreht er seinen Körper automatisch, sodass er auf dem Rücken liegt. Mit Hilfe des Leckerlis kann der Hund eine vollständige Rolle machen.
    Während der ersten Versuchsdurchgänge führt der Hund seine Rolle nicht fließend durch, da er sich immerzu auf das Leckerli konzentriert. Sobald er auf dem Rücken liegt, verweilt er eine Weile, bis man ihn mit Hilfe des Leckerlis wieder in die Liegeposition versetzen kann. Bereits am zweiten Tag lässt sich ein Fortschritt erkennen. Der Hund folgt der Hand weniger mühselig. Sobald er auf dem Rücken liegt, führt er die Rolle, geleitet durch das Leckerli, in einem ununterbrochenen Ablauf durch. Es reicht mittlerweile aus, den vorgegebenen Versuchsablauf ohne das Futter umzusetzen und dieses dem Hund nur bei erfolgreichem Abschluss der Rolle als Belohnung zu geben. An Tag drei ist der Hund in der Lage, die erwünschte Handlung zu zeigen, während man lediglich mit der Hand auf den Boden hinter ihm zeigt. Im Laufe der folgenden Tage ist dann nur noch der zur Seite hin ausgestreckte Arm notwendig, damit sich der Hund rollt.

    Das Endergebnis könnt ihr euch übrigens hier ansehen: Hund rollt sich

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    Hund rollt sich

    Im Rahmen meiner Facharbeit musste ich ein Experiment für den praktischen Teil durchführen. Da ich über die operante Konditionierung geschrieben habe, bot sich die Rolle beim Hund an. Wer sich ansehen will, wie man dem Hund eine Rolle beibringt, der klicke doch bitte hier: Dem Hund eine Rolle beibringen
    Hier könnt ihr sehen, was dabei rausgekommen ist. Leider war Cora durch die raschelnden Blätter ein wenig abgelenkt, draußen waren die Licht- und Platzbedingungen aber einfach am besten.

    Roll Dich from Gerald Steffens on Vimeo.

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    Winterliches Fotoshooting

    Frohe Weihnachten! 🙂

    Auch Cora konnte sich über zwei kleine Geschenke freuen. Einen extra großen Kauknochen und … eine Klobürste! Jetzt kann sie stolz mit ihrem eigenen Kloentstopfungsgerät rumlaufen.
    Am ersten Weihnachtstag stolzierte sie dann überaus motiviert durch den hohen Schnee. Danach war sie nicht nur pudelnass, sondern auch hundemüde.

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    Herbstliches Fotoshooting

    Cora konnte es sich nicht nehmen lassen, die Blätter durchzuwirbeln. Dabei blieb sie allerdings nicht unbeobachtet. Fotos vom 07.11.2010.

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    Das Thema mit der Stubenreinheit

    29.10.2010: Anfangs dachte der Hund, er könne in jeder Ecke ein Klo erkennen. Da lag er aber vollkommen falsch, unser Haus ist doch kein Dixie-Klo!
    Wir fingen natürlich direkt nach Coras Einzug mit der Lektion „Stubenreinheit“ an. Wenn die Blase den Wasserfall nicht mehr halten konnte und durch Zauberhand eine Pfütze auf der Bildfläche erschienen war, wurde diese einfach kommentarlos beseitigt. Sie auszuschimpfen hätte rein gar nichts gebracht, denn innerhalb von wenigen Sekunden vergisst der Hund sein Malheur und kann die Bestrafung nicht mehr zuordnen.
    Konnten wir Cora aber auf frischer Tat ertappen, versuchten wir sie zu erschrecken und beförderte sie schnellstmöglich nach Draußen, damit sie im Garten ihre Blase vollständig entleeren konnte. Dafür wurde sie immer schön gelobt, immerhin ist es richtig, den Rasen zu düngen, anstatt eine strenge Duftmarke im Wohnzimmer zu hinterlassen.

    Mittlerweile setzt sich Cora vor die Tür zum Garten, wenns drückt. Dann wissen wir, dass wir sie schnell in ihr „Gehege“ lassen sollten. Wenn man von der ein oder anderen Pfütze im Haus absieht, kann man sie fast als Stubenrein durchgehen lassen.

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    Sie wächst und gedeiht

    Alter Datum Schulterhöhe Gewicht
    9 Wochen 30.10.2010 32 cm 6,3 kg
    10 Wochen 06.11.2010 36 cm 7,4 kg
    11 Wochen 13.11.2010 38 cm 8 kg
    13 Wochen 26.11.2010 42 cm 10 kg
    14 Wochen 05.12.2010 43/44 cm 10,8 kg