Winterliches Fotoshooting

Frohe Weihnachten! 🙂

Auch Cora konnte sich über zwei kleine Geschenke freuen. Einen extra großen Kauknochen und … eine Klobürste! Jetzt kann sie stolz mit ihrem eigenen Kloentstopfungsgerät rumlaufen.
Am ersten Weihnachtstag stolzierte sie dann überaus motiviert durch den hohen Schnee. Danach war sie nicht nur pudelnass, sondern auch hundemüde.

Herbstliches Fotoshooting

Cora konnte es sich nicht nehmen lassen, die Blätter durchzuwirbeln. Dabei blieb sie allerdings nicht unbeobachtet. Fotos vom 07.11.2010.

Das Thema mit der Stubenreinheit

29.10.2010: Anfangs dachte der Hund, er könne in jeder Ecke ein Klo erkennen. Da lag er aber vollkommen falsch, unser Haus ist doch kein Dixie-Klo!
Wir fingen natürlich direkt nach Coras Einzug mit der Lektion “Stubenreinheit” an. Wenn die Blase den Wasserfall nicht mehr halten konnte und durch Zauberhand eine Pfütze auf der Bildfläche erschienen war, wurde diese einfach kommentarlos beseitigt. Sie auszuschimpfen hätte rein gar nichts gebracht, denn innerhalb von wenigen Sekunden vergisst der Hund sein Malheur und kann die Bestrafung nicht mehr zuordnen.
Konnten wir Cora aber auf frischer Tat ertappen, versuchten wir sie zu erschrecken und beförderte sie schnellstmöglich nach Draußen, damit sie im Garten ihre Blase vollständig entleeren konnte. Dafür wurde sie immer schön gelobt, immerhin ist es richtig, den Rasen zu düngen, anstatt eine strenge Duftmarke im Wohnzimmer zu hinterlassen.

Mittlerweile setzt sich Cora vor die Tür zum Garten, wenns drückt. Dann wissen wir, dass wir sie schnell in ihr “Gehege” lassen sollten. Wenn man von der ein oder anderen Pfütze im Haus absieht, kann man sie fast als Stubenrein durchgehen lassen.

Sie wächst und gedeiht

Alter Datum Schulterhöhe Gewicht
9 Wochen 30.10.2010 32 cm 6,3 kg
10 Wochen 06.11.2010 36 cm 7,4 kg
11 Wochen 13.11.2010 38 cm 8 kg
13 Wochen 26.11.2010 42 cm 10 kg
14 Wochen 05.12.2010 43/44 cm 10,8 kg

Kommando: “Sitz”

28.10.2010: Seit ein paar Tagen üben wir bereits tatkräftig das Kommando “Sitz” und unsere Bemühungen scheinen sich gelohnt zu haben. Anfangs wurde Cora immer ein Leckerli über die Nase gehalten, dass wir dann immer weiter über ihren Kopf Richtung Nacken geführt haben. Mit der Schnauze folgte sie dem Weg des Leckerlis, bis sie ihren Kopf soweit in den Nacken legen musste, dass sie sich automatisch hinsetzte. Während sie dabei war, ihren Pöter auf dem Boden zu platzieren, erfolgte ein klares “Sitz” und sie wurde umgehend belohnt.
Seitdem haben wir diese Übung täglich ein paar Mal wiederholt.
Mittlerweile führt sie das Kommando auch schon ohne das an-der-Nase-herumführen aus, ein deutliches “Sitz” genügt. Zwar muss das Wort gelegentlich wiederholt werden, allerdings wohnt sie ja erst seit 5 Tagen bei uns.

06.11.2010: Wenn Cora nicht gerade durch irgendetwas abgelenkt ist, führt sie das Kommando auf Wort oder Sichtzeichen einwandfrei aus. Das Kommando “Sitz” sitzt!

Die Plage der Tierhaarallergie

Übersicht:

  • Die Tierhaarallergie allgemein
  • Katzenhaarallergie
  • Hundehaarallergie
  • Anzeichen
  • Maßnahmen für ein (mögliches) allergiefreies Leben
  • Tierhaltung trotz Allergie?
  • Antiallergene Hunde
  • Die Tierhaarallergie
    Die übertrieben starke Abwehrreaktion des menschlichen Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe wird als Allergie bezeichnet. Eine Allergie ist häufig eine unangenehme Sache, die sich in zahlreichen körperlichen Reaktionen verschiedenen Maßes äußern kann. Von Heuschnupfen oder Neurodermitis betroffene Personen können ein Lied davon singen.

    In den letzten Jahren sind die Zahlen für Tierhaarallergien drastisch gestiegen, so dass ungefähr 40% aller Allergiker eine allergische Reaktion gegenüber Tieren zeigen. Der Grund dafür könnte das engere Zusammenleben zwischen Mensch und Haustier sein, dass mit der Zeit immer intensiver wurde. Viele Hunderasse werden nicht mehr für ihren eigentlichen Zweck, z.B. das Jagen, eingesetzt, sondern dienen dem Menschen als enger Freund, welcher gerne mit Streicheleinheiten verwöhnt wird. Leider können Allergien auch entstehen, wenn bereits seit vielen Jahren ein Tier gehalten wird. Oft landen die Tiere dann in vollkommen überfüllten Tierheimen, in denen sie jahrelang oder möglicherweise bis an ihr Lebensende verweilen müssen.

    Der Begriff der “Tierhaarallergie” liegt in aller Munde, ist aber im Eigentlichen nicht richtig. Ausschlaggenbend für die allergischen Reaktionen ist ein Protein, welches sich in den Hautschuppen, dem Schweiß, dem Talg, dem Speichel, dem Urin oder dem Kot des Tieres befindet. Die Symptome werden entweder durch direkten Hautkontakt der Allergene oder durch deren Einatmen ausgelöst. Die Tierhaare selber sind also nicht der eigentliche Auslöser.

    Katzenhaarallergie (Katzenallergie):
    Statistisch gesehen liegt die höchste Allergierate bei Katzen. Das Katzenallergen ist besonders klein und leicht. Es schwebt durch die Raumluft und lässt sich an sämtlichen, schwererreichbaren Stellen nieder. Selbst wenn die Katze monatelang das Schlafzimmer nicht mehr betreten hat, lassen sich dort immer noch Katzenallergene nachweisen. Versucht man den Raum zu reinigen, ist die Verwendung von geeigneten Staubsaugern empfehlenswert. Ansonsten werden die Allergene durch herkömmliche Geräte aufgewirbelt und verteilen sich weiterhin auf den Textilien, dem Boden und in der Luft.

    Hundehaarallergie (Hundeallergie):
    Im Gegensatz zu Katzen, lösen Hunde seltener Allergien aus. Nicht jeder Mensch reagiert auch gleich auf jede Hunderasse. So kann es sein, dass beispielsweise der Deutsch Drahthaar starke Atembeschwerden auslöst und der Golden Retriever keine Probleme macht.

    Anzeichen
    Häufige Symptome einer Tierhaarallergie sind gerötete Augen, Augentränen oder -jucken, Husten, Fließschnupfen, Niesanfälle, Reaktionen der Haut und Atembeschwerden. Diese Anzeichen führen unter Umständen zu Asthma, einer chronischen Erkrankung der Atemwege, welches den Mensch überempfindlich auf Allergene reagieren lässt und sich meist durch starke Luftnot bemerkbar macht. Da nicht jeder Mensch gleich stark und schnell unter seiner Allergie leidet, reicht manchmal schon der Kontakt zu einem Freund aus, an dessen Kleidung Allergene haften und somit Reaktionen auslösen.

    Auf jeden Fall sollte bei dem Verdacht auf eine Tierhaarallergie ein Arzt hinzugezogen werden. Dieser wird mit großer Sicherheit und zum Schutze der Gesundheit dazu raten, den Kontakt zum Tier zu vermeiden bzw. das bereits vorhandene Tier abzugeben. Handeln Sie bitte nicht vorschnell, sondern machen Sie sich mit verschiedenen Maßnahmen, die das weitere Beisammensein ermöglichen, vertraut.

    Maßnahmen für ein (mögliches) allergiefreies Leben
    Die Frage “Was kann ich gegen eine Tierhaarallergie tun?” wird häufig gestellt. Heutzutage soll es sogar eine Möglichkeit geben, die Allergie zu besiegen: Desensibilisierung oder auch Hyposensibilisierung genannt. Der Weg zur Heilung ist sehr fraglich, da ihr Erfolg nicht gewährleistet wird. Zudem sollte man bedenken, dass das Ausmaß der Allergie durchaus auch verschlimmert werden könnte.

    Bei der Desensibilisierung wird man in einem langen Zeitraum von ca. drei Jahren regelmäßig behandelt. Dabei wird eine geringe Menge des Allergiekums verabreicht, damit sich der Körper langsam daran gewöhnen kann. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Impfen. Allerdings dürfen während der Behandlung keine symptomreduzierenden Medikamente eingenommen werden. Falls die Therapie nicht anschlägt, sind weitere Behandlungen möglich. Zur Ungewissheit, ob die Therapie Wirkung zeigen wird, kommt ein hoher Preis. Die Beträge variieren zwischen den verschiedenen Ärzten noch. Außerdem liest man immer öfter von erfolgreichen Bioresonanztherapien. Ob diese Möglichkeit jedoch für jeden allergiebefreiend ist, bleibt ein Rätsel.

    Tierhaltung trotz Allergie?
    Wenn du (d)ein Tier trotzdem (be)halten möchtest, musst du das mit viel Hausarbeit rechtfertigen.
    Dazu gehört:

  • tägliches saugen (mit speziellen Staubsaugern)
  • das Tier nicht in den Schlafbereich lassen
  • am besten draußen schlafen lassen
  • viel Zeit mit dem Tier draußen verbringen
  • Händewaschen nach dem Körperkontakt
  • Wechseln der Kleidung
  • Hierbei wird jedoch an erster Stelle an das Wohl des Menschens gedacht. Dass das Tier darunter leiden könnte, sollte beachtet werden.
    Wenn möglich, sollte der Kontakt zum Tier vermieden werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Allergie mit den Jahren verschwindet, ist gering, allerdings nicht undenkbar.

    Eine weitere Maßnahme sind Medikamente, vor allem Antihistaminika oder Asthma-Medikamente. Die Allergie verschwindet davon leider nicht, sondern wird lediglich überdeckt, solange bis die Wirkung des Medikaments nachlässt.

    Antiallergene Hunde
    Es gibt Zuchtstätten, in denen Labradoodles (Eine Mischung aus Labrador und Pudel. Der Hintergedanke: Das süße Aussehen eines Labradors und das wenige Haaren eines Pudels) gezüchtet werden. Sie sollen Anti-Allergisch wirken. Eine Garantie dafür gibt es leider nicht, hier heißt es: den potenziellen Hund kräftig und ausgiebig durchknuddeln.
    Neben dem Labradoodle werden auch Goldendoodle (Golden Retriever + Pudel), Schnoodle (Schnauzer + Pudel), Cockapoos (Cocker Spaniel + Pudel), Maltipoos (Maltester + Pudel) und weitere Pudelmischlinge gezüchtet.

    Halsband, Leine & Co.

    Ich stelle euch mal Coras kleine Hundewelt vor:

    Welpenhalsband: Das erste Halsband für unsere Cora stammt von der Marke Trixie. Es ist orange mit weißen, sowie beigen Knochen und entspricht der Größe S/M.
    Halsband: Da kleine Hunde recht schnell wachsen, haben wir uns schon einmal Halsbänder für die große Cora ausgesucht. Das orange/schwarze Exemplar mit den orangefarbenen Tatzen ist eine Idee der Marke Hunter. Wir haben es uns in den Größen M und L zugelegt.
    Welpenleine: Zunächst muss sich Cora mit dieser, zum Halsband passenden Leine zufriedengeben. Sie ist ebenfalls ein Produkt von Trixie und darf zum Anfang unserer Leinen-Übungen als Opfer ihrer Beißerchen fungieren.
    Leine: Wenn sie dann irgendwann endlich mal vernünftig an der Leine gehen kann, dann wird diese Leine von Hunter zum Einsatz kommen.
    Ausruh-Favorit: Coras absoluter Lieblingsplatz ist vermutlich diese schöne Decke, unter der eine kuschelige, rutschfeste Hundematte liegt. In unserer Küche kann sie des öfteren zur Ruhe kommen und entspannen.
    Transportbox: Zum Objekt des Hass’ wird diese Transportbox erst, wenn es Abends/Nachts heißt: “Schlaf gut”. Alleine in der Dunkelheit und hinter Gittern rumzulungern äußert sich in langem rumfiepsen, so ergibt der Name “Hundeknast” einen Sinn. Aber auch der härteste Hund muss irgendwann nachgeben, Cora hat zwar ein beachtliches Durchhaltevermögen, knickt aber irgendwann doch ein.
    Falt(transport)box: Eine Falt(transport)box besitzt Cora auch noch. Diese lässt sich bequem ins Auto stellen, dessen Kofferraum recht bedürftig ist. Aber auch in meinem Zimmer findet sie Platz.

    Cora zieht ein

    Jetzt gehts rund!

    Heute Nachmittag haben wir endlich unseren Standard Labradoodle Cora in Diemelsee abgeholt. Als wir dort gegen 14:00 Uhr ankamen, herrschte bereits großer Betrieb, jeder wollte seinen Hund abholen und die ein oder andere Frage stellen. Frau Igel nahm sich für jeden Neu-Besitzer Zeit, bis alle wunschlos glücklich den Heimweg antreten konnten. Während unseres Aufenthalts wurden wir mit Starterpaketen ausgerüstet und mit zahlreichen Informationen versorgt.
    Nachdem Cora noch einmal von der Züchterin durchgecheckt wurde und alles andere geregelt war, konnten wir uns mit einer bedufteten Decke (die Wurfgeschwisterchen hatten einen Heidenspaß dabei) endlich auf den Heimweg machen. Glücklicherweise dauerte die Fahrt nur anderthalb Stunden und ging somit recht zügig und ebenso problemlos vorüber. Zwischendurch konnte Cora schon garnicht mehr stillsitzen, Autofahren kann ja so lästig sein. 🙂

    Im neuen zu Hause wurde dann erst einmal kräftig herumgeschnüffelt und Bekanntschaft mit den anderen Familienmitgliedern gemacht. Auch die kleinen Nachbarskinder wollten einen kurzen Blick auf den neuen Star der Straße werfen.
    Nach dem Fressen wurde Cora erst richtig munter und tobte im Haus herum. Umso schneller war sie dann auch wieder hundemüde. Zwischendurch konnte mein Papa es sich nicht nehmen lassen, das ein oder andere Bild zu knippsen:


    Auf den Fliesen und auf dem Laminat (welchem sie nicht so recht traut) fällt sie noch andauernd auf die Schnauze, daran muss sie sich zunächst gewöhnen. Auch das mit der Stubenreinheit muss noch einstudiert werden. Erfreulich war, dass sie bereits den Sinn des Hundeklos (Streu) annähernd verstanden und dieses auch benutzt hat, danach musste meine Mutter jedoch trotzdem wieder den Putzlappen schwingen. 😀 Jetzt braucht Cora aber ihre Ruhe, um sich von dem ganzen Stress zu erholen.
    Ich bin mal gespannt, ob wir heute Nacht überhaupt ein Auge zu tun können. Bisher hält sich Cora mit dem fiepen zurück, aber die Nacht alleine in einer Hundebox zu verbringen ist eine ganz andere Angelegenheit.

    Die ganze Familie ist unendlich froh darüber, dass Cora nun bei uns wohnt und wir ihr beim Umkrempeln unseres Hauses zusehen können.

    Wilde Fotoshootings folgen dann demnächst …

    Doodledei …

    Wie fiebern schon aufgeregt dem langersehnten 23.10.2010 entgegen, an dem wir endlich unsere Labradoodle Hündin Cora aus Diemelsee abholen können.

    Zuletzt gesehen haben wir unseren Wuffi mit viereinhalb Wochen, als wir sie bei ihrer Züchterin besucht haben. Sie war zwar noch recht klein, wirkte dafür aber umso kräftiger. Gut zu erkennen war damals schon die wellige Fellstruktur, was darauf schließen lässt, dass sie wohl nur recht wenig haaren wird. Mittlerweile wird sie schon richtig wuschelig sein, leider haben wir keine aktuellen Bilder von ihr. Aber das wird auch nicht mehr nötig sein, immerhin ist es in 4 Tagen schon soweit. 🙂

    Die letzten Vorbereitungen sind auch im Haushalt Steffens bereits getroffen. Neben Halsband, Leine, Napf, Spielzeug, Kamm und einer Hundebox, haben wir auch einen Teil unseres großen Gartens mithilfe unseres handwerklich sehr begabten Nachbarns abgezäunt. Wir nennen diesen Auslauf liebevoll den “Hundeknast”. 🙂 Sobald Cora groß genug ist, werden wir den gesamten Garten einzäunen, so kurzfristig war uns das neben dem Kostenaufwand allerdings zu viel Arbeit. Mit dem Nachbarshund übt meine Mutter nun auch schon Intelligenzspielchen für Hunde. Dabei handelt es sich um ein Holzbrett, auf dem ausgehöhlte Figuren stehen, unter denen dann Leckerlis versteckt werden. Nach einer kleinen Einlaufphase hat Laika das Prinzip nun auch raus.

    Vor kurzem bin ich dann beim Schnüffeln in den Internetforen sogar auf ein Wurfgeschwisterchen gestoßen. Die Welt kann so verdammt klein sein. 😉 Wir haben bereits Bilder ausgetauscht und das ein oder andere Wort über unsere Labradoodles und deren Zucht geschrieben. Auch weiterhin werden wir wohl in Kontakt bleiben. Ich bin sehr froh darüber, denn es ist nicht nur interessant, der Entwicklung des eigenen Hundes zuzusehen.

    Auf den Hund gekommen

    Wir bekommen Zuwachs! 🙂
    Eine niedliche, schokobraune Labradoodle-Standard Hündin (F1) wird Ende Oktober bei uns einziehen und für jede Menge Stimmung sorgen. Momentan ist die kleine Cora viereinhalb Wochen alt und hat riesige Pfötchen.
    Damit ihr euch an ihrem Anblick ebenfalls erfreuen könnt, habe ich mal drei Bilder hochgeladen. Sehet und staunet! 😉