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True Blood, Staffel 1 – Episode 1: Strange Love

Episode 1: Strange Love
Originaltitel: Strange Love
Spieldauer: ca. 57 Min

„Sookie ist vom Vampir Bill fasziniert. Tara beginnt ihre Arbeit im Merlotte’s. Jason besucht ein Mädchen, das sich als „Fangbanger“ mit Vampiren einlässt.“

Inhalt: Sookie, die gedankenlesende Kellnerin des Merlottes, wird von den Gästen immerzu angestarrt und für seltsam gehalten. Eines Tages taucht der erste Vampir in der Bar auf und Sookie ist direkt völlig fasziniert von ihm. Das hinterlistige Rattray-Paar plant die Ausblutung des Vampirs, doch Sookie kann ihn gerade noch davor bewahren.

Taras impulsive Art kostet sie den Job. Kurzerhand überredet sie Sam, als Barkeeperin in seiner Bar zu arbeiten und gleichzeitig ein Auge auf Sookie zu werfen, die sich geradezu in eine neue brenzliche Situation katapultiert.

Jason bekommt derweilen Ärger mit der Polizei, nachdem er mit einer Frau geschlafen hat, welche danach ermordet aufgefunden wurde. Maudette Pickens gilt als Fangbangerin, da sie sich von einem Vampir hat beißen lassen und mit diesem geschlafen hatte.

Die Sorge um Sookie ist groß. Sie nähert sich immer mehr diesem gruseligen Vampir. Als wäre das nicht genug, verabredet sie sich auch noch mit ihm, mitten in der Nacht vor der Bar. Doch statt Bill warten zu dieser Zeit die rachlüstigen Rattrays auf sie …

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Vor Vampiren wird gewarnt – Charlaine Harris

Der Elfenkrieg ist beendet, die Portale sind versiegelt. Die Beziehung zu ihrem Elfen-Uropa fand genauso schnell ein Ende, wie sie begonnen hatte. Noch sind nicht alle Wunden verheilt, was Sookie auf ruhige Tage, Wochen, Monate hoffen lässt, die sie gemeinsam mit ihrem Vampirfreund Eric verbringen kann. Doch die Kreaturen in Sookie Stackhouses Welt schlafen nicht und statten ihr schon bald einen Besuch ab …

Inhalt: Die aufgeweckte Hexe Amelia, welche sich vor einiger Zeit kurzerhand bei Sookie eingenistet hatte, beschließt das bescheidene Bon Temps zu verlassen und zurück in ihre, nun hoffentlich wieder aufgebaute Heimat, zu ziehen. Zu groß ist der Schmerz, den sie mit diesem Ort verbindet, an dem ihr Geliebter Werweolf Freund gestorben ist.
Seit dem Elfenkrieg hört und sieht man von Bill Compton gar nichts mehr. Er hatte sich eine schmerzhafte, langwierige Silbervergiftung zugezogen, als er für seine Überzeugung (aber in erster Hinsicht für Sookie) mitkämpfte. Als Sookie ihm auf Sams Rat hin einen Besuch abstattet, ist sie vom Ausmaß dieser Krankheit geschockt. Bills Zustand scheint sich einfach nicht verbessern zu wollen.
Kurz darauf meldet sich Alcide, der Anführer des Werwolfrudels und ein guter Freund von Sookie, telefonisch bei ihr und bitte sie, in der bevorstehenden Vollmondsnacht ihr Land nutzen zu dürfen. Ihr eigentliches dafür vorgesehenes Territorium sei nämlich anderweitig belegt worden. Da sie nicht an Platzmangel leidet, gewährt sie den Werwölfen den Zutritt, welche noch am gleichen Abend ihr Land für ihre Verwandlungen nutzen.
Nach dieser Veranstaltung erfährt sie von ihnen, dass sich zwei verschiedene Elfen auf ihrem Besitz rumgetrieben haben. Claude, Sookies Cousin, welcher übrigens neuerdings bei ihr wohnt, kann durch die gute Nase eines Werwolfs direkt entlastet werden und es stellt sich die Frage: Welche Elfen sind nicht in die versiegelte Elfenwelt zurückgekehrt? Möglicherweise zwei derjenigen, die versucht hatten, sie zu töten?
Trotz dem sich neuanbahnenden Trubel um sie herum, läuft die Beziehung zu Eric wie am Schnürchen. Alles scheint rosarot, wäre da nicht noch eine politische Frage ungeklärt. Der neue Chef ihres Freundes, der Vampir Victor, versucht seinen Einfluss zu vergrößern und gleichzeitig Sookie aus dem Weg zu räumen. Der besorgte Eric schickt seiner Geliebten eine Fährtenleserin nach Hause, die die Spuren auf Sookies Land mal genauer unter die Nase nehmen soll. Dabei kommt heraus, dass sich zwei Leichen auf ihrem Grundstück befinden, eine davon ist definitiv nicht Debbie Pelt (welche in einem früheren Band von Sookie – aus Notwehr – getötet und von Eric verbuddelt wurde).
Und wäre der Schock nicht groß genug, bahnt sich ein neuer Hinterhalt an, denn schon bald darauf läuft die Polizei bei ihr auf, um einem anonymen Hinweis nachzugehen. Dem Anschein nach, wollte jemand Sookie einen Mord anhängen und ihr direkt das Gesetz auf den Hals hetzen. Doch glücklicherweise hatten die Vampire die Leiche, welche sich als Mitglied des Werwolfsrudels herausgestellt hat, bereits ausgegraben und weggebracht, so dass man ihr nichts mehr anhängen kann.
Den Geschehnissen zu Folge wird eine Werfwolfsversammlung angesetzt, zu der Fräulein Stackhouse selbstverständlich herzlich eingeladen ist.
Die Idylle zwischen Sookie und Eric wird durch die Ankunft von Erics Schöper und dessen „Sohn“ ins wanken gebracht. Hier entfaltet sich zunächst die tragische Geschichte um Alexejs, so nennt sich Erics „Bruder“, Leben und Sterben. Doch der Junge ist von der Zeit gezeichnet und verliert schnell die Kontrolle über sich. Als Schöpfung von Appius Livius Ocella ist er ihm natürlich widerstandslos Obrigkeitshörig und wird von diesem vollsten beansprucht. Zeit für Sookie bleibt da zunächst keine …
Aber Zeit kann man ja schließlich überbrücken, und so beschließt sie, ihrem ehemaligen Freund Bill die Schmerzen zu nehmen. Kurzerhand kontaktiert sie seine „Schwester“, die eine heilende Wirkung auf ihn haben soll. Doch diese kommt nicht nur mit „geschwisterlichen“ Gefühlen angereist.
Die angesetzte Werwolfsversammlung steht an. Unter Einfluss von fragwürdigen, benebelden Mittelchen ist es Sookie möglich, den Mörder des Rudelmitglieds zu identifizieren.
Das Leid, welches durch die Blutsbande fließt, lässt die Alarmglocken der Telepathin anklingen. Sie eilt zu Eric und findet sich in einem regelrechten Blutbad wieder. Auf der Suche nach dem Übeltäter, stößt sie auf einen rachsüchtigen Elfen …

Fazit: Seit 10 Bänden dürfen wir Leser nun schon in Sookie Stackhouses Welt voller Gefahren, Kreaturen und ergreifenden Geschichten rumstöbern. Auch dieses Buch hat mal wieder viel guten Stoff verarbeitet. Jedoch zog sich der Anfang sehr in die Länge, es geschah zunächst nichts weltbewegendes. Irgendwann im Laufe des Buches, circa nach einer halben Ewigkeit, ging der so sehr geliebte, nervenaufreibende Teil einer Charlaine Harris Geschichte los. Am Besten gefiel mir persönlich die Lebens- bzw. Sterbensgeschichte vom kleinen Alexej.
Alle Fanatiker dieser Buchreihe werden auch an „Vor Vampiren wird gewarnt“ ihre Freude und Genugtuung finden, dennoch muss man sagen, dass Frau Harris mal wieder einen drauf setzen sollte, damit die bisher sehr schön herausgearbeitete Story über die gedankenlesende Kellnerin aus Bon Temps nicht von langweilenden Geschehnissen überschattet wird.


Vampire schlafen fest - Charlaine Harris

Vampire schlafen fest – Charlaine Harris

Vampire schlafen fest - Charlaine HarrisCharlaine Harris zeigt uns neue Seiten einiger Figuren und gibt uns einen umfangreichen Einblick in die Welt der Vampire. Im nun siebten Band der Buchreihe landet Sookie auf einer Vampirkonferenz. Als persönliche Telepathin der Vampirkönigin von Louisanna, Sophie-Anne Leclerq, erwarten sie viele Ereignisse, die nicht immer ganz ungefährlich sind.

Inhalt: Im Fangtasia findet eine wichtige Besprechung statt, zu der auch Sookie eingeladen wird. Sie soll auf der demnächst anstehenden Vampirkonferenz aller Vampirkönige und –königinen Sophie-Anne, der Königin von Louisanna, mit ihren telepathischen Fähigkeiten zu Seite stehen. Da sie bereits im letzten Buch ihre Zustimmung gegeben hat, bleibt ihr nichts anderes übig, als die Vampire zu begleiten.
Derweil ist in Bon Temps das Hochzeitsfieber ausgebrochen: Der Polizist Andy Bellefleur plant eine Doppelhochzeit mit seiner Schwester und erste Partys werden geschmissen. Und auch Sookies Bruder Jason heiratet kurzfristig, als dieser von der Schwangerschaft seiner Freundin erfährt, ein wenig Vorschnell, wie Sookie findet (und jeder Leser, der Jasons Vorlieben und Eigenschaften kennt 😉 )
Mit der vampirfreundlichen Luftline der Anubis Airline fliegen dann Sookie, Eric, Pam und die Königin mit einiger ihrer Angestellten nach Rhodes, um die Tage während der Vampirkonferenz im pyramidenähnlichen Vampirhotel zu verbringen. Dort trifft sie auch auf Barry, den einzigen Telepathen, den sie bisher kennt. Auch er soll die Menschen um sich herum im Auftrag seines Vampirkönigs aushorchen.
Aufgrund des Mordes am Ehemann der Königin gerät diese in Schwierigkeiten und wird von einer Stellvertreterin des Verstorbenen verklagt. Kurz darauf wird diese jedoch mit ihrer Delegation ermordet aufgefunden. Scheint da jemand nachgeholfen zu haben, damit die Anklage fallen gelassen wird?
Während des Aufenthalts taucht Sookie noch ein wenig tiefer in die Welt der Vampire ein: Sie erlebt eine Vampirhochzeit zwischen homosexuellen Vampirkönigen, läuft über eine Vampirmesse, fegt über einen Vampirball, nimmt an Vampirgerichtsverhandlungen teil und wird immer bedeutender für ihre Auftraggeber. Deshalb ist sie gezwungen mit Eric Blut auszutauschen, damit dieser eine Verbindung zu ihr herstellen und sie jederzeit für die Königin auffinden kann, ganz zu Erics Freunde, welcher ja Gefallen an Sookie findet. Und auch die Beziehung zu Quinn scheint ihre Probleme aufzuweisen.
Schon bald entdeckt Sookie eine Bombe auf der Etage der Königin von Louisanna. Und was hat es mit den besitzerlosen Koffern und Särgen auf sich, die angeblich zu den neuangereisten Vampiren gehören? Außer Sookie und Barry hegt keiner einen Verdacht … bis kurz darauf das Vampirhotel in die Luft geht. Die Telepathen Sookie und Barry müssen sich beeilen, um gemeinschaftlich die tagsüber festschlafenden Vampire herauszuschaffen …

Fazit: Der Einblick in die Vampirwelt sorgt ebenso wie die mysteriösen Anschläge auf das Vampirhotel für jede Menge Spannung und Unterhaltung. Auch Vampire schlafen fest erfreut den Leser wieder mit Charlaine Harris‘ wunderbaren Schreibstil.


Ball der Vampire - Charlaine Harris

Ball der Vampire – Charlaine Harris

Ball der Vampire - Charlaine HarrisDas Abenteuer geht nun in die sechste Runde: Sookie stolpert mal wieder von einer Katastrophe in die nächste und schafft es dabei, jede Menge männliche Blicke auf sich zu ziehen. Schon einmal vorweg: nach dem enttäuschenden fünften Teil ist dieser hier wieder eine sichtbare Steigerung!

Inhalt: Nach dem letztem Abenteuer streift nun auch der charmante (ich persönlich find ihn einfach nur notgeil) Wertiger Quinn in Sookies Leben umher und ergattert eine Verabredung mit ihr. Doch ihr Date entdet wider jeglichem Erwarten bei der Polizei, als zwei halbwüchsige, neugeschaffne Werwölfe plötzlich angreifen.
Jason scheint sich nun fest an seine Freundin Crystal, die Werpantherin gebunden zu haben und hört bereits die Hochzeitsglocken leuten. Man entdeckt eine neue Seite an Sookies Bruder, der zuvor nur allzu gern in fremden Betten gestreunert hat. Doch als Crystal eine Fehlgeburt erleidet, ist Jason völlig verzweifelt und hofft auf Sookies gutmütige Ader.
Auch Debbie Pelts Famile, deren Tochter Fräulein Stackhouse im vierten Band aus Notwehr töten musste, klebt Sookie bedrohlich an den Fersen. Sie lassen nicht locker und drängen sich ihr auf. Und auch ihre neue Arbeitskollegin Tanya scheint etwas im Schilde zu führen.
Als ein Angestellter der Vampirkönigin von Louisanna auftaucht und Sookie abholen möchte, damit diese sich um die Angelegenheiten ihrer verstorbenen Cousine Hadley aus New Orleans kümmern kann, stoßen die beiden auf eine Leiche. Das tote Mädchen ist Kurierin der Königin gewesen und hat den Besuch des Mannes Tage zuvor ankündigen sollen. Irgendwer scheint nicht gewollt zu haben, dass Sookie frühzeitig von der Reise erfährt.
Dennoch reist sie nach New Orleans und trifft dort auf die junge Vermieterin und Hexe Amelia. Aufgrund einer ihrer Zaubesprüche, entdecken die beiden die Gefahr im Schrank des Appartements fast schon zu spät – ein toter Werwolf, dessen zweites Leben gerade erst begonnen hat und welcher sehr, sehr hungrig ist …
Doch viel schmerzhafter als die äußeren Verletzungen, die sie davon getragen hat, ist die unschöne Erkenntnis über einen längst abgeschlossenen Auftrag von Bill. Diese Informationen brennen ihr ein großes Loch ins Herz.
Jedoch bleibt ihr wenig Zeit zum trauern, denn schon bald darauf wird sie zur Königin gerufen. Gemeinsam nehmen sie an einem äußerst interessanten, magischen Ereignis teil, das mehr Aufschluss über den Tod von Hadley und dem Werwolfs-Vampir bieten soll.
Die Königin, welche in Sookies Cousine verliebt gewesen ist, ist davon sehr fasziniert und lädt sie zu ihrem Frühlingsball ein, dem ersten offiziellen Auftritt des neuvermählten Königspaars. Außerdem erhält die Telepathin von einem Leibwächter der Königin neue ungeahnte Informationen über ihre Blutlinie.
Während Sookie und Quinn sich ein wenig näher kennenlernen, bricht eine Schar Werwölfe ein und entführt die beiden. Es dauert nicht sehr lange, bis sie auf ihre Entführer treffen.
Doch das große Schlamassel beginnt erst, als Sookie auf dem Frühlingsball mitten in die politischen Machtkämpfe des Königspaars gerät.

Fazit: Nach dem letzten Band (Vampire bevorzugt) habe ich mich mit diesem Buch wieder bestens unterhalten gefühlt, auch wenn die spannenden Ereignisse erst nach zig Seiten einsetzten. Dafür waren diese aber auch wirklich interessant und nervenaufreibend, dass man darüber durchaus hinwegsehen kann. Die Geschichte, die Charlaine Harris uns vorführt, hat mich wirklich gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Gut gefiel mir, dass Sookie nicht gleich mit jedem rumgeknutscht hat, wie im vorherigen Buch, dennoch wirkt ihr neuer Lover Quinn auf mich wie ein großer Aufreißer, der an nichts anderes denkt, als Sookie ins Bett zu kriegen, was diese natürlich nicht erkennt. Aber ich bin froh darüber, dass Eric immer noch nicht ganz abgeschrieben ist, ich warte ja nur darauf, dass es zwischen den beiden erneut funkt.
Wenn die Buchreihe nicht unter dem Gefühlschaos der Protagonistin leiden soll, muss Sookie sich endlich mal festlegen … und ich würde ihr den großen, gutaussehenden und gewitzten Eric empfehlen


Untot in Dallas - Charlaine Harris

Untot in Dallas – Charlaine Harris

Untot in Dallas - Charlaine HarrisMit dem zweiten Band „Untot in Dallas“ der erfolgreichen Sookie-Stackhouse-Buchreihe von Charlaine Harris geht das turbulente Leben der hübschen Kellnerin aus Bon Temps weiter. Jedoch gibt es auch hier das ein oder andere Hindernis.

Inhalt: Das Buch beginnt mit einem betrunkenem Polizisten, der nicht mehr in der Lage ist, alleine den Weg nach Hause zu finden. So bleibt Andy Bellefleurs Auto die ganze Nacht über auf dem Parkplatz des Merlottes, der kleinen Bar, in der Sookie tätig ist.
Keiner hätte wohl damit gerechnet, dass sich jemand ausgerechnet seinen Wagen aussucht, um dort eine Leiche abzulegen. Der Tote ist der schräge, schwule Koch Lafayette. Das sorgt für jede Menge Aufruhr. Ist etwa Andy ein Mörder?
Da Sookie im ersten Band der Reihe einen Kompromis mit dem mächtigen Vampirsheriff und Fangtasia-Besitzer Eric eingegangen ist, fährt sie mit ihrem Freund Bill nach Shreveport, um ihre Hilfe anzubieten. Auf dem Weg entfacht ein Streit zwischen den beiden und Sookie verlässt wütend das Auto. Hätte sie geahnt, was der Wald für Gefahren birgt, wäre sie vermutlich sitzen geblieben. Zu stolz, um umzukehren läuft sie in den Wald und wird direkt von einem ungeheuren Wesen angefallen. Eine Botschaft für Eric.
Bill transportiert die verletzte Sookie im Eilverfahren ins Fangtasia, wo sie dann von einer Heilerin auf skurile Art und Weise gerettet werden kann.
Daraufhin gesteht Eric, er habe Sookies Fähigkeit des Gedankenlesens an die Vampire in Dallas verliehen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind.
Schon bald darauf reisen Bill und Sookie nach Dallas. Jedoch wird die junge Kellnerin bereits von jemandem erwartet, der nicht die besten Absichten hat…
Nach dem kleinen Zwischenfall werden die Zwei aus ihrem vampirfreundlichen Hotel zu einem Treffen mit dem Obervampir von Dallas abgeholt und landen in einem großen Vampirnest. Sookie wird gebeten in den Köpfen einiger ausgewählter Menschen nach dem vermissten Vampir Farell Ausschau zu halten. Durch ihre Gabe erfährt sie dann, dass dieser zuletzt in Begleitung eines jungen, unbekannten Vampirs gewesen ist.
Schnell kann dieser als Godfrey identifiziert werden, welcher durch das Begegnen der Sonne seiner Existenz ein Ende setzen will.
Man kommt zu dem Entschluss, dass es einen Verräter in den eigenen Reihen gibt.
Eric will sich an der Suche beteiligen und schleust sich unbemerkt unter falschem Namen ins Haus des Obervampirs von Dallas ein.
Direkt am nächsten Tag fahren Sookie und Hugo, der Mensch eines Vampirs aus dem Nest, zur Bruderschaft, um sich als Interessenten auszugeben und möglicherweise den vermissten Farell ausfindig zu machen. Steve Newlin, der Direktor der Bruderschaft, und seine Frau Sarah wirken zunächst übertrieben freundlich und selbstzufrieden. Schon bald merkt Sookie, dass etwas nicht stimmt. Doch ehe sie fliehen kann, wird sie im Keller des alten Gebäude in einen Luftschutzbunker gesperrt und einigen Gefahren ausgesetzt …
Auch wenn sich Sookie nach ihrer Befreiung am liebsten dem Vereinsgebäude der Bruderschaft fernhalten würde, entscheidet sie sich dazu, am frühem Morgen dem jungen Vampir bei seinem Selbstmord Gesellschaft zu leisten.
Nach alldem, was ihr widerfahren ist, kann man ihr nicht verübeln, dass sie schnellstmöglich die traute Heimat aufsuchen will. Davor muss sie jedoch noch dem Obervampir über die Geschehnisse bei der Bruderschaft Bericht erstatten. Doch als sie auf seiner Party ankommen, findet diese verfrüht ein blutiges Ende.
Sookie hat genug von Dallas und auch die Differenzen mit Bill veranlassen sie dazu, zurück nach Bon Temps zu fahren – allein.
Dort herrscht zunächst einmal Funkstille zwischen dem Liebespaar. Beide scheinen einander eifersüchtig durch die Begleitung anderer machen zu wollen. Solange, bis der Versöhnungssex alles Vorgefallene aus der Welt schafft.
Der Mord am Koch Lafayette ist immernoch ungeklärt und die Ermittlungen scheinen nicht wirklich voran zu kommen. Sookie beschließt auf eigene Faust zu handeln und mit Hilfe von Eric an einige Informationen zum tragischen Dahinscheiden des schwulen Kochs zu gelangen. Sie besuchen eine Swingerparty, die vor seinem Tod auch von Lafayette besucht wurde.
Als Sookie genug in den Köpfen der Anwesenden gestöbert hat, verlassen Eric und sie gemeinsam die versaute Feier und treffen auf das Wesen, welches Sookie einst im Wald angefallen hat – und dieses sorgt für ein reinstes Blutbad …

Fazit: Ein weiteres, sehr hurmorvolles, romantisches und aufregendes Buch, dass mir auf seinen 283 Seiten, das ein oder andere Lachen abgewinnen konnte. 🙂 Für die aufkommende Spannung sorgt nicht nur die mysteriöse Handlung, sondern auch Sookies inneres Gefühlschaos.
Für mein Empfinden konnte Charlaine Harris nach dem ersten erfolgreichen Band noch einen drauf setzen.


Vorübergehend tot - Charlaine Harris

Vorübergehend tot – Charlaine Harris

Vorübergehend tot - Charlaine Harris Das Buch „Vorübergehend tot“ ist Bestandteil der erfolgreichen Sookie-Stackhouse-Buchreihe von Charlaine Harris. Es ist der erste Band von insgesamt zehn Büchern, in denen das aufregende Leben der jungen Kellnerin Sookie Stackhouse mit ihren übernatürlichen Freunden und Fähigkeiten auf 328 Seiten erzählt wird. Für die bildliche Darstellung der Buchreihe sorgt seit 2008 die amerikanische Fernsehserie „True Blood“, vom Macher von Six-Feet-Under Alan Ball, welche in der USA großes Ansehen genießt.
Ich erfuhr über genau diese Serie von den Büchern. „True Blood“ hat mich so sehr fasziniert, dass ich mich dazu entschlossen hatte, mir auch einmal das Grundgerüst dazu genauer anzusehen. Außerdem wollte ich wissen, inwiefern Aspekte über die Vampirexistenz von der überall bekannten Bis(s)-Reihe enthalten sind, ob es viele neue Ansätze gibt oder halt nicht. Ich kann jedem „True Blood“ nur wärmstens empfehlen, da diese Serie nicht nur über tolle Schauspieler und Handlungen verfügt, sondern auch über extrem viel Spannung und jede Menge Humor. Im Gegensatz zu Twilight wird auch um einiges mehr Blut vergossen und der ein oder andere lässt schonmal die Hüllen fallen.

Die Idee der Sookie-Stackhouse-Buchreihe unterscheidet sich besonders in einem Punkt von vielen anderen Vampir-Geschichten: Die Vampire nehmen am öffentlichem Leben teil. Das geht dem Großteil der Bevölkerung verständlicherweise gehörig gegen den Strich, da ein Mensch für einen Vampir lediglich einen kleinen Leckerbissen darstellt.

Inhalt: Auch in der kleinen Stadt Bon Temps im US-Bundesstaat Louisanna kreuzen auf einmal Vampire auf, die allein durch ihre Anwesenheit für Angst und Schrecken sorgen, weswegen kein Bewohner nachvollziehen kann, was die seltsame Kellnerin Sookie Stackhouse zu den Wesen der Nacht hinzieht.
Sookie ist jung, hübsch und schlank, 25 Jahre alt und Kellnerin in der Bar Merlottes. Es gibt wohl kaum einen männlichen Vertreter der Stadt, der sie von der Bettkante schubsen würde, selbst nicht ihr Chef Sam. Dennoch geht Sookie nie aus, was sie auf ihre „Behinderung“ zurückführt. Sie ist Telepathin, das heißt, sie kann die Gedanken der Menschen in Form von Sätzen, Bildern und Gefühlen um sie herum empfangen. Es benötigt viel Konzentration und Übung, um diese Gedanken, die von überall her einsprudeln, abzuschirmen und zu ignorieren.
Umso erfreuter ist Sookie, als der Vampir Bill Compton in der Bar auftaucht und es ihr verwehrt bleibt, in seinen Kopf zu gucken. Doch ihre Anfreundung beginnt nicht mit einem friedlichem Vorfall:
Zwei Besucher der Bar, liebevoll „die Ratten“ von der jungen Schönheit genannt, planen den alten Vampir ausbluten zu lassen, um einen hohen Profit mit seinem Blut zu erschlagen. Vampirblut gilt nämlich neuerdings als Modedroge, die für Krankheitsheilungen und verbesserte Potenz sorgt. Als Sookie durch Zufall diese abscheulichen Gedanken hört, versucht sie Bill ausfindig zu machen. Letztendlich findet sie ihn, gefesselt mit Silberketten in einer dunklen Ecke des Parkplatzes der Bar, während die Ratten ihm das Blut abzapfen. Ganz allein, nur mit Hilfe einer Motorradkette, kann sie die beiden Täter davonjagen und Bill somit das Leben retten.
Dieser ist zwar dankbar, möchte aber Sookie zunächst nicht einreden, dass sie sicher in seiner Gegenwart ist, was diese natürlich kaum abschreckt.
Tage später trifft sie ihn erneut im Lokal an und bittet ihn, nach der Arbeit auf sie vorm Hinterausgang zu warten. Ihre Oma hat sie gebeten, den Vampir zu fragen, ob er im Bürgerkrieg gewesen ist und vielleicht bereit wäre, vor ihrem Verein der ruhmreichen Toten ein wenig darüber zu plaudern.
Nach Feierabend jedoch ist Bill nicht am vereinbarten Treffpunkt und Sookie wagt sich weiter hinaus auf den scheinbar menschenleeren Parkplatz. Als Dank für ihre Gutmütigkeit gegenüber dem Vampir, wird sie dann von den Ratten verprügelt. Doch bevor Sookie den Geist aufgibt, klärt Bill die Situation, tötet die Ratten und versorgt die junge Kellnerin mit seinem Blut (welches ja zur vollständigen Genesung führt).
Das ist der Anfang einer tollen Liebesgeschichte. 🙂
Die Leichen der Schläger sind natürlich professionell entsorgt worden, damit auch ja keiner auf die Gedanken kommen kann, jemand hätte bei ihrem Tod nachgeholfen.
Für große Unruhen sorgen dann die Morde, die sich plötzlich im kleinen Bon Temps ereignen. Die beiden ersten Opfer sind Fangbanger gewesen, das heißt, sie haben gerne Sex mit Vampiren gehabt und sich von ihnen beißen lassen, so dass ein Verdacht zunächst auf Bill und seine Artgenossen fällt. Aber auch Sookies Bruder Jason scheint für die Polizei ein gefundenes Fressen, da er mit beiden Frauen ein sexuelles Verhältnis gehabt hat.
Um sich ein wenig in den Köpfen anderer Menschen umzuhören, besucht Sookie in Begleitung von Bill die Vampirbar „Fangtasia“. Da trifft sie auf den mächtigen Vampir Eric, der Gefallen an ihr findet, was bei ihr aber auf Ablehnung trifft.
Im Laufe des Geschehens stirbt dann auch noch Sookies geliebte Oma Adele Hale Stackhouse, vermutlich ebenfalls dem Mörder in die Hände gefallen. Der Fundort der Leiche stellt ein reinstes Blutbad dar. Jedoch vermutet Bill, dass der Angriff nicht der alten Dame, sondern Sookie selbst gegolten hat.
Und als wäre das nicht genug, verlangt auch noch Eric, der älter und mächtiger als Bill ist, Geschäfte mit Sookie zu machen. Bill hat keine andere Wahl, als sie ihm auszuliefern. Aber die junge Kellnerin schlägt sich gut und geht einen Kompromis mit dem Sheriff des 5. Bezirks, Eric, ein.
Mit Hilfe ihrer Gabe kann sie dann herausfinden, wer das Fangtasia um jede menge Geld erleichtert hat. Als derjenige handgreiflich wird, schreitet Eric ein und rettet ihr das Leben.
Weil Bill fürchtet, dass Eric mit seiner Position als Sheriff zu großen Anspruch auf seine Geliebte hegen kann, verreist er, um seinen Grad im Vampirkreis zu verbessern. Das trifft sich nicht allzu gut, da Sookie ja befürchtet, dass der Mörder sich auch an ihr vergreifen will und sie dann ja regelrecht schutzlos zurückgelassen wird. Ein völlig verstörter Vampirkollege hält dann aber Wache vor dem Haus der Stackhouses.
So wie es der Zufall will ( 🙂 ) macht sich der Mörder die Lage zu nutzen, veräppelt den verstörten Vampir und jagt Sookie hinterher…

Fazit: Ein schönes, humorvolles und auch romantisches Buch, dass jeden in den Bann zieht: Der Anfang einer großen Liebe.
Ich persönlich, kann es nur weiterempfehlen und behaupten, dass man sich durchaus auf weitere Bände freuen kann.