Ein Vampir für alle Fälle - Charlaine Harris

Ein Vampir für alle Fälle – Charlaine Harris

Ein Vampir für alle Fälle - Charlaine HarrisBisher haben wir in Charlaine Harris Büchern schon das ein oder andere übernatürliche Geschöpf kennenlernen dürfen, unter anderen Vampire, Mänaden, Dämonen und viele verschiedene Gestaltwandler. Band acht bietet neue mysteriöse Wesen und leitet einen weiteren Handlungsstrang ein, der besonders im neunten Teil einiges zu bieten hat. Interessant war natürlich Sookies Familiengeschichte, über die man einige Details erfährt. Neue Familienmitglieder warten bereits auf ein Treffen mit der jungen Kellnerin aus Bon Temps…

Inhalt: Kurzfristig soll Sookie als Brautjungfer auf Andy Bellefleurs Hochzeit einspringen, einem riesengroßen und aufwändigen Spektakel in der kleinen Stadt Bon Temps. Auch wenn sie nicht unbedingt eine Freundin der Familie ist, geht sie der Bitte nach.
Kurz darauf bittet Eric sie, jemanden zu treffen. Nur widerwillig sagt Sookie zu, ist aber umso erfreuter als sie auf ein Familienmitglied trifft: Ihr Urgroßvater. Niall Brigant ist ein Elf und somit ein zäher Kerl. Bereits auf der Bellefleur-Hochzeit war er ihr aufgefallen, dafür schien er aber für alle anderen Gäste unsichtbar zu sein. Er ist erfreut seine Urenkelin kennen lernen zu können und bietet ihr seine Hilfe an.
Nach dem sonderlichen Treffen geraten Sookie und Eric in ein neues Schlamassel. Ein junger Werwolf, getarnt als Polizist, bedroht die zwei mit einer Pistole, hat die Rechnung allerdings ohne den Vampir gemacht. Nach dem ersten Schock, folgen weitere. Immer mehr Werwölfe des Shreveporter Rudels kommen ums Leben und es bahnt sich ein interner Werwolfskrieg an. Bis sich herausstellt, wer wirklich die Fädenzieher sind.
Von Quinn fehlt weiterhin jede Spur, bis er plötzlich inmitten der Vampire wieder auftaucht, die Louisanna feindlich übernehmen wollen. Da Eric und Bill sich dem neuen Vampirkönig unterwerfen, bleibt ihre Existenz verschont und auch Sookie überlebt den Auftritt der Eindringlinge ungeschadet. Die Beziehung zu Quinn hat allerdings sehr gelitten. Da Sookie für sich keinen Platz in seinem Leben sieht, beendet sie die Beziehung und macht danach unerfreuliche Bekanntschaft mit seiner wütenden Familie.
Der gutaussehende Wikingervampir Eric ist fast selbst schon über seine ungewohnt starken und ehrlichen Gefühle für Sookie erschrocken. Ein wenig unerwartet verkündert er dann auch, dass er sich an die gemeinsame Zeit mit ihr, in der er sein Gedächtnis verloren hat, wieder erinnern kann. Eine verwirrende Nachricht … und auch Bill versucht immer wieder Eindruck zu schinden.
Die Ehe zwischen Jason und seiner Frau Crystal läuft wie erwartet keineswegs gut. Die beiden streiten andauernd und zur Krönung erwischt Sookie Crystal auch noch beim Fremdgehen. Da bei der Hochzeit auf ungewohnte Vereinbarungen bestanden wurde, ist Sookie gezwungen jemandem die Finger zu brechen.
Sandra Pelt wartet immer noch auf ihre Rache für den Mord an ihrer Schwester Debbie Pelt, die Sookie aus Notwehr umbringen musste. Deshalb hetzt sie ihr eine alte Arbeitskollegin erneut auf den Hals …
Nach einer nächtlichen Arbeitsschicht trifft die junge Kellnerin auf Eric und den neuen Vampirkönig. Als sie bereits auf den Weg nach Hause ist, spürt sie bei Eric Probleme aufkommen (die zwei sind ja über Blutbande verbunden) und steckt plötzlich erneut in Schwierigkeiten.
Über den erfolgreichen und wohlhabenden Vater ihrer Mitbewohnerin Amelia erfährt sie von weiteren Familienangehörigen. Sie beschließt ihnen einen Besuch abzustatten und stößt auf einen kleinen jungen, der sein gesamtes Leben lang mit einer besonderen Fähigkeit leben muss …

Fazit: Das Ende war ein wahnsinns Schocker! Der kleine Hunter, der Sohn von Sookies Cousine Hadley, ist seiner „Tante“ in mancherlei Hinsicht bedeutend ähnlich. Die Familiengeschichten, die aufgedeckt werden, sowie der Werwolfskrieg sorgen für jede Menge Spannung. Ein wenig schade fand ich, dass der Höhepunkt bereits ziemlich weit mittig in der Geschichte seinen Platz gefunden hatte und danach nur noch weniger ausschlaggebende Momente kamen … abgesehen vom spektakulären Ende 😉 Besonders positiv hervorheben muss ich, dass Sookie endlich ihre Beziehung zu Quinn beendet hat – er wirkte auf mich vollkommen unsympatisch, als wollte er nur mal schnell mit ihr ins Bett hüpfen. Außerdem bin ich ja immernoch ein totaler Eric-Fan. 🙂


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