Toleriane Teint von La Roche-Posay

Überblick:
Textur: flüssig
Deckkraft: unzureichend
Farbton und -varianten: erhältlich in den Farbtönen 10 Ivory, 11 Beige Clair, 13 Beige Sable, 15 Doré
Hautgefühl: angenehm
Mattierende Wirkung: mattiert gut
Das Auftragen: aufwendig
Duft: ohne Duftstoffe
Inhalt: 30ml
Preis: 13-15 €

Erfahrungsbericht: Vorweg möchte ich erwähnen, dass die La Roche-Posay Produkte, die ich nutze, einen sehr guten Dienst machen. Besonders das hautbilderneuernde Fluid Effaclar K sprach für sich, welches ich mir quasi gar nicht mehr wegdenken kann. Mit diesem Make Up der Marke La Roche-Posay war ich allerdings ein wenig unzufrieden.

Ich hatte mir in der Apotheke eine Probe des Toleriane Teint geholt, da es für zu Unreinheiten neigender Haut geeignet sein soll. Das Produkt verspricht einen natürlichen, ebenmäßigen Teint und langanhaltenden Tragekomfort.

… ab jetzt wird’s spannend: Beim Auftragen bekam ich schon die ersten Zweifel. Ich empfand das Fluid als extrem flüssig, so dass es einige Zeit kostete, bis ich alles gleichmäßig verteilt hatte.

Zudem muss ich sagen, dass die Nuance nicht ganz meinem Hautton entsprach, es war ein wenig zu hell. Vielleicht lag es daran, dass mir die Deckkraft als unzureichend vorkam. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, als sein alle Problemstellen besonders gut abgedeckt.

Da das Produkt keine Duftstoffe enthält wurde die Schmerzgrenze meiner Riechwahrnehmung in keinster Weise angetastet. Ein ziemlich stark riechendes Produkt kommt mir nicht in den Schrank, das stört mein Geruchsempfinden.

Ein wenig verärgert war ich dann, als mir beim Sport die Suppe ungehemmt über die Sitrn lief. Die hellen Flecke befanden sich schon bald nicht mehr nur auf der Haut, sondern breiteten sich ebenfalls auf meinem T-Shirt aus. Das ganze war natürlich eine unschöne Angelegenheit, so dass ich behaupte, dass das Toleriane Teint nicht sporttauglich ist.

Doch wo es an der einen Stelle hapert, das funktioniert es an einer anderen Stelle wieder gut. Das Gesicht verzeichnete kein Spannen auf der Haut und erschien mir gut mattiert.

Fazit: Das Toleriane Teint macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Da ich den falschen Farbton getestet hatte, möchte ich das Produkt auch nicht zu sehr kritisieren. Allen Sportlern unter uns möchte ich allerdings vom Kauf abraten.

Powder Mat Make Up von Manhattan

Überblick:
Textur: cremig
Deckkraft: gut, kann sich absetzen
Farbton und -varianten: ausreichende Auswahl, erhältlich in den Farbtönen: 80 Sand, 82 Beige, 84 Caramel, 86 Bronze.
Hautgefühl: angenehmes Hautgefühl
Mattierende Wirkung: langanhaltende Mattierung
Das Auftragen: einfach und angenehm
Duft: dezenter Duft
Inhalt: 30ml
Preis: 5-6 € bei Rossmann, zwischen 3-4 € bei DM

Erfahrungsbericht: Die Suche nach DEM Make Up geht weiter. Nach dem gescheiterten ersten Versuch mit dem antibakteriellen Synergen Make Up, bin ich zufällig auf das Powder Mat Make Up von Manhattan gestoßen. Die Weiten des Internets haben mich auf die Idee gebracht, das gut bewertete Produkt selbst zu testen.

Ziel meiner Versuchsreihe ist ganz klar das Finden einer preiswerten Alternative zu meinem alten Make Up von Clarins. Da dieses gut vorgelegt hat und schwer einzuholen ist, scheint mir die Aufgabe keine leichte zu sein.

Nun gut … ich bin dann also zu Rossmann gegangen und habe nach dieser kleinen, bezaubernden schwarzen Tube Ausschau gehalten – habs natürlich direkt gefunden. Ich hatte dann die Wahl zwischen vier Farbvarianten. Da meine Haut eher hell ist, griff ich dementsprechend auch zur hellsten Nuance, welche als 80 Sand bezeichnet wird. Das Testen von Make Ups auf der Haut, mit Vorliebe auf dem Handrücken, erweist sich im künstlichen Licht eines jeden Drogerieladens meist als unnötig, da die Farbtöne draußen im richtigen Licht häufig völlig anders wirken. Ich hab schon so manchen Schock auskurieren müssen, als ich meine befleckte Hand wieder an der frischen Luft begutachten konnte.

Meine Haut neigt besonders in der T-Zone zu Fettglanz und Hautunreinheiten, bin also stolze Besitzerin einer sogenannten Mischhaut. Um dem entgegenzuwirken verwende ich ausschließlich Make Ups mit mattierender Wirkung, alles andere wäre ja auch schwachsinnig. Auch das Powder Mat von Manhattan verspricht eine mattierende Wirkung. Außerdem soll ein ebenmäßiger, zarter Teint erzielt werden – genau das, was ich suche.

Ich hab mir also dieses wirklich tolle Make Up zugelegt und zu Hause auch direkt getestet. Genug vom Vorgeplänkel …

… ab jetzt wird’s spannend:
In kürzester Zeit ließ sich das Produkt einfach und ränderlos auf dem Gesicht verteilen. Mit unnötig intensivem Verreiben musste ich mich glücklicherweise nicht aufhalten, was die schnelle, gründliche Anwendung bspw. bei Zeitmangel ermöglicht.

Was die Deckkraft betrifft, da kann man sicherlich nicht meckern. Ich unterstreiche die Versprechung des Herstellers, dass ein ebenmäßiger, zarter Teint erreicht werden kann. Das Ganze sieht auch nicht unnatürlich oder maskenhaft aus, sondern einfach nur gleichmäßig. Pickelchen und Hautunreinheiten werden unter dem pudrig matten Finish bestens versteckt. Leider ist es auch schonmal vorgekommen, dass sich das Make Up in meinen Stirnfalten abgesetzt hat, dieser Fall trifft aber nicht immer ein.

Nach dem Auftragen bleibt das Gesicht stundenlang ohne Fettglanz. Irgendwann muss auch das Powder Mat den Talgdrüsen nachgeben, dennoch eine ausreichende Dauer, in der die Mattierung standhält. Ich komme damit gut klar, zur Not wird nach einiger Zeit noch ein bisschen Puder aufgetragen, quasi zur Perfektion. 😛

Bei meiner Versuchsreihe ist mir ein Make Up untergekommen, dass bei Anstrengung, also bei großer Schweißproduktion im Gesicht, zu verlaufen begonnen hatte. Als ich mir an die Stirn gefasst hatte, lief eine extrem helle Flüssigkeit an meinen Fingern herunter, diese weißen Spuren auf dem Gesicht sahen natürlich unschön aus. Bei diesem Make Up ist das nicht der Fall, für mich als Sportlerin ein Muss.

Zwar ist mein Hautton eher hell, aber dennoch nicht vergleichbar mit Schneewittchen oder Michael Jackson. Dafür das 80 Sand die hellste Nuance sein soll, empfinde ich sie dennoch als recht dunkel. Für Leute mit extrem blasser Haut wird einem hier die Wahl wohl abgenommen, lieber andere Make Ups testen.

Fazit: Kurz und knapp: Ich bin begeistert! Das Produkt ist ein würdiger Nachfolger von der überteuerten Clarins Instant Smooth Foundation. Mit einem Preis von 5-6 Euro kann ich es mir jeder Zeit leisten und ich brauch auch nicht mehr meine Mama anbetteln. 😛
Das Ergebnis auf der Haut ist einwandfrei, alle Macken, Schönheitsfehler, Pickel, … werden gut abgedeckt und das Gesicht wirkt natürlich schön. Ein Spannen auf der Haut oder derartiges konnte ich nicht verzeichnen, es fühlt sich einfach alles gut an. So trau ich mich dann auch wieder auf die Straße. 😉 Es gibt auch keinen ständig begleitenden, stark dosierten Duft, der einem die Sinneszellen vernebelt.

Ich bin vom Powder Mat Make Up der Marke Manhatten stark überzeugt und kann es euch nur empfehlen. Ob es bei mir als tägliches Make Up Bestand findet, das wird sich zeigen. Es erfüllt zumindest alle Voraussetzungen. 🙂

Synergen Make Up für unreine Haut

Überblick:
Textur: flüssig
Deckkraft: gut, maskenhaft, setzt sich in den Poren/Falten ab
Farbton und -varianten: erhältlich in den Farbtönen One, Two and Three – keine besonders große Auswahl. Die erste Nuance wirkt auf meiner Haut ziemlich künstlich, fast schon krank.
Hautgefühl: spannende und leicht juckende Haut. Trockene Stellen an der Kinnpartie konnten vermerkt werden.
Mattierende Wirkung: Mattierung verfliegt nach kurzer Zeit
Das Auftragen: aufwendig
Duft: riecht soweit ganz gut, jedoch stark dosiert
Antibakterielle Wirkung: keine Angabe, für mich nicht ersichtlich
Inhalt: 40ml
Preis: kA

Erfahrungsbericht: Nachdem mir mein altes Make Up (Clarins Instant Smooth Found) auf Dauer viel zu teuer wurde, musste natürlich eine preiswertere Variante her. Das es schwierig werden würde, eins zu finden, welches mein altes von seinem Thrönchen schuppsen würde, war von vorneherein klar. Aber meine finanziellen Möglichkeiten waren mittlerweile ausgeschöpft und meine Mutter war auch der Meinung, dass ich ihr damit zu sehr auf der Tasche läge. 😛 (sie hatte mich doch erst auf den Trip gebracht!)

So, ich hatte also keine Spachtelmasse mehr und ohne trau ich mich ja auch nicht auf die Straße. Also machte ich mich auf die Suche nach einer guten Alternative …

Da meine Haut als Mischhaut bezeichnet werden kann, also besonders in der T-Zone zu Unreinheiten neigt und ziemlich fettig ist, musste ich mich nach einem geeigneten Produkt umsehen. Um den Fettglanz zu reduzieren hielt ich bewusst nach einer mattierenden, ölfreien Foundation Ausschau.

Mehr oder weniger durch Zufall stieß ich dann beim Stöbern auf das Synergen Make Up gegen unreine Haut. Naja, skeptisch war ich definitiv. Aber auch genauso leichtsinnig, denn ich wollte das Zeug unbedingt mal testen. Bisschen dämlich, für die paar Euro konnte ich nun wirklich nichts vernünftiges erwarten.

Das Make Up verspricht auf jeden Fall die Haut optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen und Hautunreinheiten bestens abzudecken. Dazu soll es das Gesicht mattieren, Pickel vorbeugen und einen natürlichen Teint erzielen. Klingt ja auf den ersten Blick schonmal sehr verlockend …

Ich hatte mir die antibakterielle Make Up Variante von Rossmann in der Nuance 01 zugelegt. Insgesamt gibt es drei Farbtöne, ich griff spontan zum hellsten, da das am ehsten meiner Hautfarbe entspricht. Im schlechten Licht des Ladens fiel mir gar nicht der extreme Gelbstich auf, ich war erst im Nachhinein leicht überrascht.
Wieder zu Hause trug ich dann total gespannt das Make Up auf, abwarten ist jetzt nicht so mein Ding. 😉

Ab jetzt wirds spannend:
Boar, ich war dermaßen schockiert als ich meine Bratze im Spiegel sah. 😀 Ich hätte genauso gut als Darsteller von Zombieland oder so durchgehen können. Es sah einfach krank aus!
Außerdem spannte meine Haut unmittelbar nach dem Auftragen und wurde im Kinnbereich noch trockener als sie es womöglich eh schon war. Also mit feuchtigkeitsspendend is schon mal nix!

Ich musste ne halbe Ewigkeit verschwenden, um das Zeug einigermaßen sauber zu verteilen. Und trotz Puder glänzte ich schon bald wieder wie der letzte Stern am Himmel. Was das Wörtchen „mattierend“ auf der Verpackung zu suchen hatte, darüber sollte ich nichtmal nachdenken.

Insgesamt habe ich dem Synergen Make Up wenn’s hoch kommt vielleicht vier Anwendungen zugemutet. Das reicht möglicherweise nicht aus, um etwas über die antibakterielle und klärende Wirkung zu sagen. Meiner Meinung nach war ich nach diesem Test pickeliger als zuvor, was allerdings auch an der Umstellung liegen könnte.

Was die Deckkraft anbetrifft, so muss ich sagen, dass das Make Up zwar deckend ist, jedoch ziemlich maskenhaft wirkt. Während meine Gesichtsfarbe leicht gelblich wirkte, stochen meine roten Lippen hervor, ich fühlte mich einfach nur künstlich und leblos. Der Teil mit dem natürlichen Teint kann also auch schonmal vergessen werden.

Fazit: Meine Ansicht zu diesem Synergen Produkt ist glaub ich deutlich geworden. Es gefällt mir leider gar nicht, lässt das Gesicht unnatürlich wirken und verursacht ein Spannen auf der Haut (und vielleicht sogar noch mehr Unreinheiten als zuvor). Irgendetwas am Duft stört mich auch, das ist natürlich Ansichtssache. Ich kann nicht behaupten, dass es schlecht riecht, dennoch reizt mich etwas daran. Auch der Farbton … ich könnte schwören, dass sich dieser auf der Haut verändert und zum dunkler werden neigt. Das Synergen Make Up hat halt den Wundertüten-Faktor!

Ich kann euch wirklich nur vom Kauf abraten, da investiert doch lieber ein paar Euro mehr in ein vielversprechenderes Make Up. Insgesamt eines der schlechtesten Rossmann-Produkte überhaupt. Leistung quasi gleich null.