Rival de Loop Diamond White

Überblick:
Inhalt: 8 ml
Preis: 1,69 € bei Rossmann

Im Regal bin ich auf folgendes Schätzchen gestoßen: Diamond White von Rival de Loop. Die Flüssigkeit im Behälter hat einen leichten lila-Stich und ist ansonsten durchsichtig. Da ich meine Nägel mal wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen wollte, wanderte das Ganze in meine Einkaufstasche.

Meine Beobachtung: Da gibt’s jetzt nicht allzu viel zu sagen. Nach dem Auftragen trocknet der Whitener recht schnell und binnen kürzester Zeit kann man die Aufhellung der Nägel nachverfolgen. Im häuslichen Kunstlicht wirken die Nägel dann schön gepflegt mit einem leichten rosa Hauch, draußen im Sonnenlicht dagegen erscheinen die Finger im auffalenden lila-Stich. Wirkt trotzdem total gut. 😉

Fazit: Der Diamond Whitener sorgt für schöne Nägel und lässt sie in einem zarten rosa Glanz erstrahlen. Alles in allem wirken die Nägel gepflegt und schön. Der im Sonnenlicht entstehende Anblick von lilastichigen Nägeln ist im ersten Moment erschreckend, stellt jedoch keinen Grund dar, den Artikel nicht zu kaufen.

2 in 1 powder & make-up von Manhattan Clearface

Überblick:
Textur: Puder
Deckkraft: okay
Farbton und -varianten: erhältlich in den Farbtönen 70 Vanilla, 75 beige, 76 sand und 77 natural
Hautgefühl: angenehmes Hautgefühl
Mattierende Wirkung: langanhaltende Mattierung
Das Auftragen: einfach und angenehm
Duft: dezenter, angenehmer Duft
Antibakterielle Wirkung: keine Angabe
Inhalt: 11g
Preis: 4,95 € (bei Rossmann)

Erfahrungsbericht: Da mich meine Haut hin und wieder plagt, stechen mir natürlich die antibakteriellen Kosmetikprodukte besonders ins Auge. Manhattan Clearface bietet nun mit dem 2 in 1 powder & make-up doppeltes Schminkvergnügen, und das alles mit Anti-Pickel Formel!
Mit Hilfe des angefeuchteten, bereits dabeiliegenden Schwämmchen, kann das Puder als Make-Up aufgetragen werden. Für die, die ihr Gesicht nur mal schnell überpudern wollen, ist dieses Produkt selbstverständlich ebenso geeignet.

Der Hersteller wirbt mit der zweifach Anwendbarkeit und ihrer antibakteriellen Rezeptur. Der Teint soll mattiert werden und Pickel vorgebeugt.

Meine Beobachtung: Ich habe das ganze einfach mal im Farbton 77 natural getestet.

Mit dem angefeuchteten Schwämmchen habe ich einfach mal eine Schicht von dem Make-Up aufgetragen. Ich konnte auf Anhieb keinen großen Unterschied zur ungeschminkten Gesichtshaut erkennen. Die Konsistenz des Make-Ups ist auch eher mit dem Puder zu vergleichen und nicht mit dem eines herkömmlichen Make-Ups. Dennoch muss man sagen, dass es ausreichend abdeckt und ein angenehmes Hautgefühl hinterlässt.

Im nassen Zustand wirkt der Farbton auch ein wenig dunkler und passt sich der Haut meiner Meinung nach besser an.

Das Puder an sich ist natürlich ein hilfreiches Mittelchen. Sowohl Puder als auch Make-Up mattieren die Haut wirklich gut.

Zur antibakteriellen Wirkung kann ich zur Zeit noch nichts genaueres sagen, eine Ergänzung dieses Punktes folgt.

Fazit: Die doppelte Anwendbarkeit dieses Manhattan Clearface-Produktes spricht natürlich für sich! Auch wenn sich die Funktion des Make-Ups nicht mit anderen Produkten messen kann, erledigt es seinen Job dennoch gut. Das Gesicht wirkt natürlich und ebenmäßiger, große Hautunreinheiten würden vermutlich jedoch nicht in Verborgenheit geraten.
Die mattierende Wirkung ist langanhaltend und auf jeden Fall befriedigend.

Als Begleitung ist dieses powder & make-up System optimal und für mich empfehlenswert. 🙂

Sex-a-Peel Anti-Pickel-Peeling von Aok

Überblick:
Inhalt: 100 ml
Preis: ca. 5 €

Ich bin ja mittlerweile ein kleiner Fan dieser Pur-Beauty Serie von der Marke Aok. Neben einigen anderen Produkten habe ich mir nun auch das Anti-Pickel-Peeling zugelegt.

Genau wie bei allen anderen Produkten auch, wirbt der Hersteller mit der Reduzierung von Pickeln und Mitessern ab dem ersten Tag an. Der Acnecin Komplex sorgt für die Öffnung der Poren und die Bekämpfung der Pickel am Ursprung. Das Zitronengras reinigt die Haut vom Schmutz und die feinen Peeling-Partikel entfernen Schuppen sowie Hornhautrückstände. Das alles natürlich, ohne die Haut auszutrocknen. Letztendlich soll das ein reines Hautbild geschaffen werden.

Meine Beobachtungen: Ich benutze das Peeling, wie auf dem Produkt vorgegeben, 1-2 Mal wöchentlich. Dank der Peeling-Partikel, hübsche blaue Körnchen, werden Hautschuppen gut entfernt. Das Gesicht wirkt nach der Anwendung mattiert und erfrischt, dabei bleibt eine Austrocknung der Haut außen vor.

Fazit: Ich bin bekennender Fan dieses Peelings! Es riecht jetzt zwar nicht besonders süßlich oder dergleichen, es kommt viel eher der Zitronengrasgeruch zum Vorschein, aber das Ergebnis ist durchaus befriedigend. Nach jeder Anwendung habe ich einfach dieses erfrischende Gefühl auf der Haut und ich bin auch der Meinung, dass Hautunreinheiten reduziert werden.

Klarmacher Anti-Pickel-Gesichtswasser von Aok

Überblick
Inhalt: 200 ml
Preis: ca. 5 €

Ein weiteres vielversprechendes Produkt aus der Aok Pur Beauty-Reihe ist dieser Anti-Pickel-Gesichtswasser.

Der Hersteller verspricht, schon ab dem ersten Tag Pickel und Mitesser zu reduzieren, sowie die Haut zu klären. Der Acnecin Komplex sorgt für die Öffnung der Poren und bekämpft die kleine, plagenden Hautunreinheiten ander Wurzel. Das Zitronengras sorgt dann für die gründliche Reinigung. Das Ziel ist dann eine reine Haut mit verfeinerten Poren, ein erfrischendes Hautgefühl und stark reduzierter Hauttalg.

Meine Beobachtungen: Ich benutze dieses Gesichtswasser schon seit einiger Zeit und bin bestens zufrieden damit. Meine Haut wirkt seitdem viel reiner und gesünder. Außerdem kann ich damit auch super die letzten Reste von meinem Make Up entfernen, einfach einen Spritzer auf ein Watterpad geben und in Null Komma Nix übers Gesicht fegen. Ein dickes Plus bekommt auch noch das erfrischende Hautgefühl nach der Anwendung, einfach super. Für ein Weilchen wirkt die Haut bestens mattiert und wird dabei nicht ausgetrocknet.

Fazit: Auch bei diesem Aok-Produkt konnte das Herstellerversprechen eingehalten werden. Pickelchen und Mitesser werden tatsächlich reduziert, das Hautgefühl ist super erfrischend. Ich kann dieses Produkt mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Wonder Wash Anti-Pickel-Waschgel von Aok

Überblick
Inhalt: 150 ml
Preis: ca. 5 €

Da mich meine (Misch)Haut seit längerem plagt und mich kleinere Hautunreinheiten ständig verfolgen, habe ich meiner Reinigungsroutine ein neues Waschgel hinzugefügt. Es nennt sich Wonder Wash, wird als Anti-Pickel-Waschgel beschrieben und entstammt dem Hause Aok.

Rein optisch fällt es in den Regalen der Supermärkte und Drogerien zwischen den anderen Reinigungsmittelchen auf jeden Fall auf, es sticht direkt ins Auge. Auf diese Weise bin ich auch zu diesem Produkt gelangt. Außerdem wirbt es mit seiner antibakteriellen und pickelverbessernden Wirkung.

Der Hersteller verspricht, Pickel und Mitesser schon ab dem 1. Tag zu reduzieren, die Haut gründlich zu reinigen und überschüssigen Hauttalg zu entfernen. Das Endergebnis soll dann ein reines Hautbild mit verfeinerten Poren sein. Dafür sorgt alles in allem das Zitronengras und der Acnecin-Komplex.

Meine Beobachtungen: Ich habe das Produkt einige Zeit lang verwendet und es dann schließlich doch abgesetzt. Der Grund dafür: Meine Kinnpartie war dermaßen ausgetrocknet und rau, dass ich das Waschgel einfach nicht mehr anwenden konnte.
Eigentlich schade, denn meine Haut wurde meines Erachtens wirklich von dem einen oder anderen Mitesser befreit. Schmutz wurde bestens entfernt, die Haut wirkte mattiert (zumindest für ein Weilchen).

Fazit: Das Herstellerversprechen konnte meiner Meinung nach eingehalten werden, allerdings ist das Produkt mit meiner Haut nicht kompatibel. Für mich war’s leider nix und ich kanns aus diesem Grund auch nicht weiterempfehlen. Aber andere Produkte der Reihe, beispielsweise das Gesichtswasser, entsprechen genau meinen Vorstellungen.

Instant Smooth Foundation von Clarins

Überblick:
Textur: cremig
Deckkraft: sehr gut
Farbton und -varianten: erhältlich in den Farbtönen 00 Ivory beige, 01 Soft vanilla, 03 Honey, 04 Golden beige, 05 Terra, 06 Bronze, 1,5 Tender beige
Hautgefühl: super angenehm
Mattierende Wirkung: mattiert den ganzen Tag
Das Auftragen: schnell und einfach
Duft: angenehmer, leicht dosierter Duft
Inhalt: 30ml
Preis: 35-40 €

Erfahrungsbericht: Unangefochten auf Platz eins meiner Top-Make-Ups-Liste steht ohne Kompromisse die Instant Smooth Foundation von Clarins. Mir ist noch nie ein besseres Make Up aufs Gesicht gekommen. Es erfüllt alle Voraussetzungen in optimaler Ausführung, doch es hat auch einen kleinen Haken: Der Preis. Doch mal abgesehen davon ist es kaum zu toppen.

Nun gut … wie bin ich auf solch ein überteuertes Make Up gekommen? Es war der Weihnachtsmann! Zu Weihnachten lag dieses einzigartige Pordukt einfach unterm Tannenbaum. In Wirklichkeit hat meine Mutter mich dazu verführt! Sie selbst ist überzeugter Clarins-Fan und wollte mir damit mal etwas richtig Gutes tun. Hat ja auch funktioniert. Seitdem habe ich das Instant Smooth täglich benutzt, auf Dauer ist es mir allerdings zu teuer geworden, so dass ich mich anderweitig umsehen musste.

Da meine Haut als Mischhaut bezeichnet werden kann und somit besonders in der sogenannten T-Zone zu Hautunreinheiten und Fettglanz neigt, benötige ich ein mattierendes Make Up. Das Instant Smooth ist natürlich genau für meinen Hauttyp ausgelegt und soll die Haut gänzlich mattieren. Wie auch bei allen anderen Make Ups, wird ein natürlicher, ebenmäßiger Teint angepriesen.

… ab jetzt wird’s spannend: Das Auftragen geht leicht von der Hand. Man benötigt auch nicht unnötig viel vom Mousse. Das Hautbild sieht danach einfach perfekt aus, alle Problemstellen sind sehr gut abgedeckt, das Gesicht ist mattiert und ebenmäßig. Die Mattierung hält übrigens auch den ganzen Tag an, man kann damit super Sport betreiben oder Feiern gehen, das Make Up verlässt dich nie. 😉 Außerdem wirkt die Haut nicht maskenhaft oder unnatürlich, sie sieht in Form und Farbe sehr gesund aus.

Da die Farbauswahl sehr groß ist, sollte für jeden etwas dabei sein. Mein Farbton hieß bisher immer 1,5 Café lacté, vermutlich hat Clarins diesen nun in 1,5 Tender beige umbenannt. Wo liegt bei diesen Umbenennungen der Sinn? Ich hoffe, sie haben nichts an der Nuance verändert.

Das Tragegefühl ist super angenehm, die Haut wird weder ausgetrocknet, noch meldet sie sich sonst irgendwie zu Wort. Es ist ein unbeschwertes, leichtes Gefühl auf der Haut.

Am Duft gibt es ebenso nichts zu meckern. Er ist dezent und nach dem Auftragen kaum zu riechen. Genau das, was man für ein tägliches Make Up benötigt, wie ich finde.

Auch bei täglicher Anwendung komm ich mit dem Inhalt rund 2-3 Monate über die Runden.

Fazit: Wer das ultimative Make Up sucht, das alle Anforderungen abdeckt, der hat mit dem Instant Smooth von Clarins die Antwort gefunden. Makelloser Teint, Natürlichkeit, Komfortablität in Anwendung und Tragegefühl, langanhaltende Mattierung … all diese Adjektive und Substantive beschreiben das vorgestellte Produkt treffend.
Würde mich der Preis nicht dermaßen aufregen, für ein Make Up dieser Marke vermutlich aber nichts Besonderes, dann würde ich es wohl immernoch jeden Tag besten Gewissens verwenden.
Es ist bisher die effektivste Spachtelmasse überhaupt, die ich je verwendet habe.

Also, jeder der über die Anschaffung des Instant Smooth nachdenkt, dem kann ich es nur wärmstens empfehlen. Damit werdet ihr sicher viel Spaß haben und sicher keinen Fehlkauf tätigen.

Toleriane Teint von La Roche-Posay

Überblick:
Textur: flüssig
Deckkraft: unzureichend
Farbton und -varianten: erhältlich in den Farbtönen 10 Ivory, 11 Beige Clair, 13 Beige Sable, 15 Doré
Hautgefühl: angenehm
Mattierende Wirkung: mattiert gut
Das Auftragen: aufwendig
Duft: ohne Duftstoffe
Inhalt: 30ml
Preis: 13-15 €

Erfahrungsbericht: Vorweg möchte ich erwähnen, dass die La Roche-Posay Produkte, die ich nutze, einen sehr guten Dienst machen. Besonders das hautbilderneuernde Fluid Effaclar K sprach für sich, welches ich mir quasi gar nicht mehr wegdenken kann. Mit diesem Make Up der Marke La Roche-Posay war ich allerdings ein wenig unzufrieden.

Ich hatte mir in der Apotheke eine Probe des Toleriane Teint geholt, da es für zu Unreinheiten neigender Haut geeignet sein soll. Das Produkt verspricht einen natürlichen, ebenmäßigen Teint und langanhaltenden Tragekomfort.

… ab jetzt wird’s spannend: Beim Auftragen bekam ich schon die ersten Zweifel. Ich empfand das Fluid als extrem flüssig, so dass es einige Zeit kostete, bis ich alles gleichmäßig verteilt hatte.

Zudem muss ich sagen, dass die Nuance nicht ganz meinem Hautton entsprach, es war ein wenig zu hell. Vielleicht lag es daran, dass mir die Deckkraft als unzureichend vorkam. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, als sein alle Problemstellen besonders gut abgedeckt.

Da das Produkt keine Duftstoffe enthält wurde die Schmerzgrenze meiner Riechwahrnehmung in keinster Weise angetastet. Ein ziemlich stark riechendes Produkt kommt mir nicht in den Schrank, das stört mein Geruchsempfinden.

Ein wenig verärgert war ich dann, als mir beim Sport die Suppe ungehemmt über die Sitrn lief. Die hellen Flecke befanden sich schon bald nicht mehr nur auf der Haut, sondern breiteten sich ebenfalls auf meinem T-Shirt aus. Das ganze war natürlich eine unschöne Angelegenheit, so dass ich behaupte, dass das Toleriane Teint nicht sporttauglich ist.

Doch wo es an der einen Stelle hapert, das funktioniert es an einer anderen Stelle wieder gut. Das Gesicht verzeichnete kein Spannen auf der Haut und erschien mir gut mattiert.

Fazit: Das Toleriane Teint macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Da ich den falschen Farbton getestet hatte, möchte ich das Produkt auch nicht zu sehr kritisieren. Allen Sportlern unter uns möchte ich allerdings vom Kauf abraten.

Powder Mat Make Up von Manhattan

Überblick:
Textur: cremig
Deckkraft: gut, kann sich absetzen
Farbton und -varianten: ausreichende Auswahl, erhältlich in den Farbtönen: 80 Sand, 82 Beige, 84 Caramel, 86 Bronze.
Hautgefühl: angenehmes Hautgefühl
Mattierende Wirkung: langanhaltende Mattierung
Das Auftragen: einfach und angenehm
Duft: dezenter Duft
Inhalt: 30ml
Preis: 5-6 € bei Rossmann, zwischen 3-4 € bei DM

Erfahrungsbericht: Die Suche nach DEM Make Up geht weiter. Nach dem gescheiterten ersten Versuch mit dem antibakteriellen Synergen Make Up, bin ich zufällig auf das Powder Mat Make Up von Manhattan gestoßen. Die Weiten des Internets haben mich auf die Idee gebracht, das gut bewertete Produkt selbst zu testen.

Ziel meiner Versuchsreihe ist ganz klar das Finden einer preiswerten Alternative zu meinem alten Make Up von Clarins. Da dieses gut vorgelegt hat und schwer einzuholen ist, scheint mir die Aufgabe keine leichte zu sein.

Nun gut … ich bin dann also zu Rossmann gegangen und habe nach dieser kleinen, bezaubernden schwarzen Tube Ausschau gehalten – habs natürlich direkt gefunden. Ich hatte dann die Wahl zwischen vier Farbvarianten. Da meine Haut eher hell ist, griff ich dementsprechend auch zur hellsten Nuance, welche als 80 Sand bezeichnet wird. Das Testen von Make Ups auf der Haut, mit Vorliebe auf dem Handrücken, erweist sich im künstlichen Licht eines jeden Drogerieladens meist als unnötig, da die Farbtöne draußen im richtigen Licht häufig völlig anders wirken. Ich hab schon so manchen Schock auskurieren müssen, als ich meine befleckte Hand wieder an der frischen Luft begutachten konnte.

Meine Haut neigt besonders in der T-Zone zu Fettglanz und Hautunreinheiten, bin also stolze Besitzerin einer sogenannten Mischhaut. Um dem entgegenzuwirken verwende ich ausschließlich Make Ups mit mattierender Wirkung, alles andere wäre ja auch schwachsinnig. Auch das Powder Mat von Manhattan verspricht eine mattierende Wirkung. Außerdem soll ein ebenmäßiger, zarter Teint erzielt werden – genau das, was ich suche.

Ich hab mir also dieses wirklich tolle Make Up zugelegt und zu Hause auch direkt getestet. Genug vom Vorgeplänkel …

… ab jetzt wird’s spannend:
In kürzester Zeit ließ sich das Produkt einfach und ränderlos auf dem Gesicht verteilen. Mit unnötig intensivem Verreiben musste ich mich glücklicherweise nicht aufhalten, was die schnelle, gründliche Anwendung bspw. bei Zeitmangel ermöglicht.

Was die Deckkraft betrifft, da kann man sicherlich nicht meckern. Ich unterstreiche die Versprechung des Herstellers, dass ein ebenmäßiger, zarter Teint erreicht werden kann. Das Ganze sieht auch nicht unnatürlich oder maskenhaft aus, sondern einfach nur gleichmäßig. Pickelchen und Hautunreinheiten werden unter dem pudrig matten Finish bestens versteckt. Leider ist es auch schonmal vorgekommen, dass sich das Make Up in meinen Stirnfalten abgesetzt hat, dieser Fall trifft aber nicht immer ein.

Nach dem Auftragen bleibt das Gesicht stundenlang ohne Fettglanz. Irgendwann muss auch das Powder Mat den Talgdrüsen nachgeben, dennoch eine ausreichende Dauer, in der die Mattierung standhält. Ich komme damit gut klar, zur Not wird nach einiger Zeit noch ein bisschen Puder aufgetragen, quasi zur Perfektion. 😛

Bei meiner Versuchsreihe ist mir ein Make Up untergekommen, dass bei Anstrengung, also bei großer Schweißproduktion im Gesicht, zu verlaufen begonnen hatte. Als ich mir an die Stirn gefasst hatte, lief eine extrem helle Flüssigkeit an meinen Fingern herunter, diese weißen Spuren auf dem Gesicht sahen natürlich unschön aus. Bei diesem Make Up ist das nicht der Fall, für mich als Sportlerin ein Muss.

Zwar ist mein Hautton eher hell, aber dennoch nicht vergleichbar mit Schneewittchen oder Michael Jackson. Dafür das 80 Sand die hellste Nuance sein soll, empfinde ich sie dennoch als recht dunkel. Für Leute mit extrem blasser Haut wird einem hier die Wahl wohl abgenommen, lieber andere Make Ups testen.

Fazit: Kurz und knapp: Ich bin begeistert! Das Produkt ist ein würdiger Nachfolger von der überteuerten Clarins Instant Smooth Foundation. Mit einem Preis von 5-6 Euro kann ich es mir jeder Zeit leisten und ich brauch auch nicht mehr meine Mama anbetteln. 😛
Das Ergebnis auf der Haut ist einwandfrei, alle Macken, Schönheitsfehler, Pickel, … werden gut abgedeckt und das Gesicht wirkt natürlich schön. Ein Spannen auf der Haut oder derartiges konnte ich nicht verzeichnen, es fühlt sich einfach alles gut an. So trau ich mich dann auch wieder auf die Straße. 😉 Es gibt auch keinen ständig begleitenden, stark dosierten Duft, der einem die Sinneszellen vernebelt.

Ich bin vom Powder Mat Make Up der Marke Manhatten stark überzeugt und kann es euch nur empfehlen. Ob es bei mir als tägliches Make Up Bestand findet, das wird sich zeigen. Es erfüllt zumindest alle Voraussetzungen. 🙂

Vor Vampiren wird gewarnt – Charlaine Harris

Der Elfenkrieg ist beendet, die Portale sind versiegelt. Die Beziehung zu ihrem Elfen-Uropa fand genauso schnell ein Ende, wie sie begonnen hatte. Noch sind nicht alle Wunden verheilt, was Sookie auf ruhige Tage, Wochen, Monate hoffen lässt, die sie gemeinsam mit ihrem Vampirfreund Eric verbringen kann. Doch die Kreaturen in Sookie Stackhouses Welt schlafen nicht und statten ihr schon bald einen Besuch ab …

Inhalt: Die aufgeweckte Hexe Amelia, welche sich vor einiger Zeit kurzerhand bei Sookie eingenistet hatte, beschließt das bescheidene Bon Temps zu verlassen und zurück in ihre, nun hoffentlich wieder aufgebaute Heimat, zu ziehen. Zu groß ist der Schmerz, den sie mit diesem Ort verbindet, an dem ihr Geliebter Werweolf Freund gestorben ist.
Seit dem Elfenkrieg hört und sieht man von Bill Compton gar nichts mehr. Er hatte sich eine schmerzhafte, langwierige Silbervergiftung zugezogen, als er für seine Überzeugung (aber in erster Hinsicht für Sookie) mitkämpfte. Als Sookie ihm auf Sams Rat hin einen Besuch abstattet, ist sie vom Ausmaß dieser Krankheit geschockt. Bills Zustand scheint sich einfach nicht verbessern zu wollen.
Kurz darauf meldet sich Alcide, der Anführer des Werwolfrudels und ein guter Freund von Sookie, telefonisch bei ihr und bitte sie, in der bevorstehenden Vollmondsnacht ihr Land nutzen zu dürfen. Ihr eigentliches dafür vorgesehenes Territorium sei nämlich anderweitig belegt worden. Da sie nicht an Platzmangel leidet, gewährt sie den Werwölfen den Zutritt, welche noch am gleichen Abend ihr Land für ihre Verwandlungen nutzen.
Nach dieser Veranstaltung erfährt sie von ihnen, dass sich zwei verschiedene Elfen auf ihrem Besitz rumgetrieben haben. Claude, Sookies Cousin, welcher übrigens neuerdings bei ihr wohnt, kann durch die gute Nase eines Werwolfs direkt entlastet werden und es stellt sich die Frage: Welche Elfen sind nicht in die versiegelte Elfenwelt zurückgekehrt? Möglicherweise zwei derjenigen, die versucht hatten, sie zu töten?
Trotz dem sich neuanbahnenden Trubel um sie herum, läuft die Beziehung zu Eric wie am Schnürchen. Alles scheint rosarot, wäre da nicht noch eine politische Frage ungeklärt. Der neue Chef ihres Freundes, der Vampir Victor, versucht seinen Einfluss zu vergrößern und gleichzeitig Sookie aus dem Weg zu räumen. Der besorgte Eric schickt seiner Geliebten eine Fährtenleserin nach Hause, die die Spuren auf Sookies Land mal genauer unter die Nase nehmen soll. Dabei kommt heraus, dass sich zwei Leichen auf ihrem Grundstück befinden, eine davon ist definitiv nicht Debbie Pelt (welche in einem früheren Band von Sookie – aus Notwehr – getötet und von Eric verbuddelt wurde).
Und wäre der Schock nicht groß genug, bahnt sich ein neuer Hinterhalt an, denn schon bald darauf läuft die Polizei bei ihr auf, um einem anonymen Hinweis nachzugehen. Dem Anschein nach, wollte jemand Sookie einen Mord anhängen und ihr direkt das Gesetz auf den Hals hetzen. Doch glücklicherweise hatten die Vampire die Leiche, welche sich als Mitglied des Werwolfsrudels herausgestellt hat, bereits ausgegraben und weggebracht, so dass man ihr nichts mehr anhängen kann.
Den Geschehnissen zu Folge wird eine Werfwolfsversammlung angesetzt, zu der Fräulein Stackhouse selbstverständlich herzlich eingeladen ist.
Die Idylle zwischen Sookie und Eric wird durch die Ankunft von Erics Schöper und dessen „Sohn“ ins wanken gebracht. Hier entfaltet sich zunächst die tragische Geschichte um Alexejs, so nennt sich Erics „Bruder“, Leben und Sterben. Doch der Junge ist von der Zeit gezeichnet und verliert schnell die Kontrolle über sich. Als Schöpfung von Appius Livius Ocella ist er ihm natürlich widerstandslos Obrigkeitshörig und wird von diesem vollsten beansprucht. Zeit für Sookie bleibt da zunächst keine …
Aber Zeit kann man ja schließlich überbrücken, und so beschließt sie, ihrem ehemaligen Freund Bill die Schmerzen zu nehmen. Kurzerhand kontaktiert sie seine „Schwester“, die eine heilende Wirkung auf ihn haben soll. Doch diese kommt nicht nur mit „geschwisterlichen“ Gefühlen angereist.
Die angesetzte Werwolfsversammlung steht an. Unter Einfluss von fragwürdigen, benebelden Mittelchen ist es Sookie möglich, den Mörder des Rudelmitglieds zu identifizieren.
Das Leid, welches durch die Blutsbande fließt, lässt die Alarmglocken der Telepathin anklingen. Sie eilt zu Eric und findet sich in einem regelrechten Blutbad wieder. Auf der Suche nach dem Übeltäter, stößt sie auf einen rachsüchtigen Elfen …

Fazit: Seit 10 Bänden dürfen wir Leser nun schon in Sookie Stackhouses Welt voller Gefahren, Kreaturen und ergreifenden Geschichten rumstöbern. Auch dieses Buch hat mal wieder viel guten Stoff verarbeitet. Jedoch zog sich der Anfang sehr in die Länge, es geschah zunächst nichts weltbewegendes. Irgendwann im Laufe des Buches, circa nach einer halben Ewigkeit, ging der so sehr geliebte, nervenaufreibende Teil einer Charlaine Harris Geschichte los. Am Besten gefiel mir persönlich die Lebens- bzw. Sterbensgeschichte vom kleinen Alexej.
Alle Fanatiker dieser Buchreihe werden auch an „Vor Vampiren wird gewarnt“ ihre Freude und Genugtuung finden, dennoch muss man sagen, dass Frau Harris mal wieder einen drauf setzen sollte, damit die bisher sehr schön herausgearbeitete Story über die gedankenlesende Kellnerin aus Bon Temps nicht von langweilenden Geschehnissen überschattet wird.


Synergen Make Up für unreine Haut

Überblick:
Textur: flüssig
Deckkraft: gut, maskenhaft, setzt sich in den Poren/Falten ab
Farbton und -varianten: erhältlich in den Farbtönen One, Two and Three – keine besonders große Auswahl. Die erste Nuance wirkt auf meiner Haut ziemlich künstlich, fast schon krank.
Hautgefühl: spannende und leicht juckende Haut. Trockene Stellen an der Kinnpartie konnten vermerkt werden.
Mattierende Wirkung: Mattierung verfliegt nach kurzer Zeit
Das Auftragen: aufwendig
Duft: riecht soweit ganz gut, jedoch stark dosiert
Antibakterielle Wirkung: keine Angabe, für mich nicht ersichtlich
Inhalt: 40ml
Preis: kA

Erfahrungsbericht: Nachdem mir mein altes Make Up (Clarins Instant Smooth Found) auf Dauer viel zu teuer wurde, musste natürlich eine preiswertere Variante her. Das es schwierig werden würde, eins zu finden, welches mein altes von seinem Thrönchen schuppsen würde, war von vorneherein klar. Aber meine finanziellen Möglichkeiten waren mittlerweile ausgeschöpft und meine Mutter war auch der Meinung, dass ich ihr damit zu sehr auf der Tasche läge. 😛 (sie hatte mich doch erst auf den Trip gebracht!)

So, ich hatte also keine Spachtelmasse mehr und ohne trau ich mich ja auch nicht auf die Straße. Also machte ich mich auf die Suche nach einer guten Alternative …

Da meine Haut als Mischhaut bezeichnet werden kann, also besonders in der T-Zone zu Unreinheiten neigt und ziemlich fettig ist, musste ich mich nach einem geeigneten Produkt umsehen. Um den Fettglanz zu reduzieren hielt ich bewusst nach einer mattierenden, ölfreien Foundation Ausschau.

Mehr oder weniger durch Zufall stieß ich dann beim Stöbern auf das Synergen Make Up gegen unreine Haut. Naja, skeptisch war ich definitiv. Aber auch genauso leichtsinnig, denn ich wollte das Zeug unbedingt mal testen. Bisschen dämlich, für die paar Euro konnte ich nun wirklich nichts vernünftiges erwarten.

Das Make Up verspricht auf jeden Fall die Haut optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen und Hautunreinheiten bestens abzudecken. Dazu soll es das Gesicht mattieren, Pickel vorbeugen und einen natürlichen Teint erzielen. Klingt ja auf den ersten Blick schonmal sehr verlockend …

Ich hatte mir die antibakterielle Make Up Variante von Rossmann in der Nuance 01 zugelegt. Insgesamt gibt es drei Farbtöne, ich griff spontan zum hellsten, da das am ehsten meiner Hautfarbe entspricht. Im schlechten Licht des Ladens fiel mir gar nicht der extreme Gelbstich auf, ich war erst im Nachhinein leicht überrascht.
Wieder zu Hause trug ich dann total gespannt das Make Up auf, abwarten ist jetzt nicht so mein Ding. 😉

Ab jetzt wirds spannend:
Boar, ich war dermaßen schockiert als ich meine Bratze im Spiegel sah. 😀 Ich hätte genauso gut als Darsteller von Zombieland oder so durchgehen können. Es sah einfach krank aus!
Außerdem spannte meine Haut unmittelbar nach dem Auftragen und wurde im Kinnbereich noch trockener als sie es womöglich eh schon war. Also mit feuchtigkeitsspendend is schon mal nix!

Ich musste ne halbe Ewigkeit verschwenden, um das Zeug einigermaßen sauber zu verteilen. Und trotz Puder glänzte ich schon bald wieder wie der letzte Stern am Himmel. Was das Wörtchen „mattierend“ auf der Verpackung zu suchen hatte, darüber sollte ich nichtmal nachdenken.

Insgesamt habe ich dem Synergen Make Up wenn’s hoch kommt vielleicht vier Anwendungen zugemutet. Das reicht möglicherweise nicht aus, um etwas über die antibakterielle und klärende Wirkung zu sagen. Meiner Meinung nach war ich nach diesem Test pickeliger als zuvor, was allerdings auch an der Umstellung liegen könnte.

Was die Deckkraft anbetrifft, so muss ich sagen, dass das Make Up zwar deckend ist, jedoch ziemlich maskenhaft wirkt. Während meine Gesichtsfarbe leicht gelblich wirkte, stochen meine roten Lippen hervor, ich fühlte mich einfach nur künstlich und leblos. Der Teil mit dem natürlichen Teint kann also auch schonmal vergessen werden.

Fazit: Meine Ansicht zu diesem Synergen Produkt ist glaub ich deutlich geworden. Es gefällt mir leider gar nicht, lässt das Gesicht unnatürlich wirken und verursacht ein Spannen auf der Haut (und vielleicht sogar noch mehr Unreinheiten als zuvor). Irgendetwas am Duft stört mich auch, das ist natürlich Ansichtssache. Ich kann nicht behaupten, dass es schlecht riecht, dennoch reizt mich etwas daran. Auch der Farbton … ich könnte schwören, dass sich dieser auf der Haut verändert und zum dunkler werden neigt. Das Synergen Make Up hat halt den Wundertüten-Faktor!

Ich kann euch wirklich nur vom Kauf abraten, da investiert doch lieber ein paar Euro mehr in ein vielversprechenderes Make Up. Insgesamt eines der schlechtesten Rossmann-Produkte überhaupt. Leistung quasi gleich null.